Zentrales Melderegister geplant

Wie aus zuverlässigen Quellen des Ministeriums für Staatssicherheit Innenministeriums verlautete, plant das ZK der SED die Bundesregierung ein zentrales deutschlandweites Melderegister.

Zusammen mit der einheitlich vergebenen Finanzamtsnummer, der Freigabe von Nutzerdaten zur Gefahrenabwehr, dem europaweiten Zugriff auf DNA-Dateien, dem stümperhaften Umgang der staatlichen Stellen mit personenbezogenen Daten, der automatischen Auswertung von Kfz-Kennzeichen kann man sich ausmalen, wie lange es dauert, bis man selbst in den Kreis der Verdächtigen rutscht, und sei es nur, dass man den Hammer, mit dem ein Banküberfall begangen wurde, im Baumarkt kurz mal in der Hand hatte um ihn dann doch nicht zu kaufen.

Bei 99.9975% Trefferwahrscheinlichkeit wird vermutlich jeder in der Statistik nicht so bewanderte Richter keinen Zweifel mehr an der Schuld haben, zumal man sich als Angeklagter nicht mehr daran erinnern kann, wo man denn am Abend des 19. November 2003 war.

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