Unmut

Mag sein, dass der Spiegel tendenziös berichtet, allerdings hätte er die Wahrheit schon sehr verbiegen müssen, um aus einer berechtigten Reise eines Bundestagsausschusses eine 10-tägige Vergnügungsfahrt durch Afrika zu machen.

Während dem Normalsterblichen Steuersubjekt die Hälfte aller Auslagen als potenziell privat mitveranlasst gestrichen werden, reisen 7 Bundestagsabgeordnete durch Kenia, um (laut vorläufigem Programmentwurf)

Besichtigung des Nationalparks Nairobi bzw. Mount Kenya“. Die Abgeordneten können wählen zwischen einer ersten Safari direkt hinter der Stadtgrenze und einem Ausflug zum 140 Kilometer entfernten Bergmassiv.

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Weiter geht’s am Folgetag zum Victoriasee. Im Reiseprogramm wird vor allem die „Übernachtung am See“ hervorgehoben.

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Am nächsten Morgen soll die Truppe unter Leitung der Ausschussvorsitzenden Petra Bierwirth (SPD) zur Expedition in die Masai Mara aufbrechen, Kenias weltbekanntes Naturreservat. Der Termin ist optimal gewählt. Jetzt, in der Trockenzeit, ist die Vegetation nicht sehr üppig, alle Tiere in freier Wildbahn sind fein zu beobachten.

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Es warten drei Tage in den Weiten der Serengeti und dem nahe gelegenen Ngorongoro-Krater, inklusive Übernachtung am Manyarasee.

nicht dass ich glaube, dass meine Fragen bei abgeordnetenwatch.de beantwortet werden, ich habe sie trotzdem gestellt.

2 Gedanken zu „Unmut“

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