Liebe SPD

(keine Angst, wenn die anderen Parteien sich mal auf ein Wahlprogramm geeinigt haben, bin ich genauso nervig).

Liebe SPD,

der Parteivorsitzende Müntefering liess verlauten:

Wenn der Eingangsteuersatz von 14 auf zehn Prozent gesenkt werde, profitierten davon alle Bürger.

Wäre es denn möglich, dass man das in eine etwas genauere Form giesst, in dem man einfach den §32a EStG so formuliert, wie er nach der Wahl von der SPD angepasst werden soll?

Die tarifliche Einkommensteuer [..] beträgt [..] für zu versteuernde Einkommen

1. bis 7 834 Euro (Grundfreibetrag):
0;
2. von 7 835 Euro bis 13 139 Euro:
(939,68 • y + 1 400) • y;
3. von 13 140 Euro bis 52 551 Euro:
(228,74 • z + 2 397) • z + 1 007;
4. von 52 552 Euro bis 250 400 Euro:
0,42 • x – 8 064;
5. von 250 401 Euro an:
0,45 • x – 15 576.

„y“ ist ein Zehntausendstel des 7 834 Euro übersteigenden Teils des auf einen vollen Euro-Betrag abgerundeten zu versteuernden Einkommens.

„z“ ist ein Zehntausendstel des 13 139 Euro übersteigenden Teils des auf einen vollen Euro-Betrag abgerundeten zu versteuernden Einkommens.

„x“ ist das auf einen vollen Euro-Betrag abgerundete zu versteuernde Einkommen.

Da ihr das ja seriös durchgerechnet habt, werdet ihr die Zahlen ja vorliegen haben. Oder wäre eine Veröffentlichung gefährlich, weil der unfaire Wähler die Parteien nach der Wahl an ihren Wahlversprechen misst.

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