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	<title>Kommentare zu: Man sollte sich beim CH-bashing wenigstens ein wenig M&#252;he geben</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>Von: schritter</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/02/05/man-sollte-sich-beim-ch-bashing-wenigstens-ein-wenig-muehe-geben/comment-page-1/#comment-41699</link>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 19:02:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das mit dem Ausbluten der Rentenversicherung anders. Es w&#228;re doch 1990 keine einzige m&#252;de Mark mehr in der Rentenversicherung gewesen, wenn die Ostdeutschen da ebenfalls fleissig einbezahlt h&#228;tten. Das Geld, das die Westrentner einbezahlt hatten, war ja auch weg. Die 18 Monate Reserve, die die BfA Anfang der Siebziger mal hatte, wurde Schritt f&#252;r Schritt auf 1 Monat Reserve verringert (unter Brandt, Schmidt und Kohl gleichermassen). Problematisch war allenfalls der Umrechnungsfaktor zwischen Ost- und Westrente. 

Zu diesem Milliardengrab (28% des Bundeshaushaltes wird an die DRV &#252;berwiesen) wurde die Rentenversicherung doch dadurch, dass die Einzahler-Generation weggebrochen ist (vor allem im Osten, nicht durch deren Schuld, aber sie waren halt weg). Ein Umlagesystem funktioniert nur, wenn gen&#252;gend Einzahler vorhanden sind. Hohe Arbeitslosigkeit, Abkehr von sozialversicherungspflichtiger T&#228;tigkeit (Minijob, Scheinselbst&#228;ndigkeit etc.) haben die Einnahmen verringert, bzw. nicht so stark erh&#246;ht, wie die Zahl der Empf&#228;nger gestiegen ist.

Kennst Du eigentlich &quot;die blaue Liste&quot; von Wolfgang Schorlau? Deutsche Krimis k&#246;nnen auch gut sein :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das mit dem Ausbluten der Rentenversicherung anders. Es w&#228;re doch 1990 keine einzige m&#252;de Mark mehr in der Rentenversicherung gewesen, wenn die Ostdeutschen da ebenfalls fleissig einbezahlt h&#228;tten. Das Geld, das die Westrentner einbezahlt hatten, war ja auch weg. Die 18 Monate Reserve, die die BfA Anfang der Siebziger mal hatte, wurde Schritt f&#252;r Schritt auf 1 Monat Reserve verringert (unter Brandt, Schmidt und Kohl gleichermassen). Problematisch war allenfalls der Umrechnungsfaktor zwischen Ost- und Westrente. </p>
<p>Zu diesem Milliardengrab (28% des Bundeshaushaltes wird an die DRV &#252;berwiesen) wurde die Rentenversicherung doch dadurch, dass die Einzahler-Generation weggebrochen ist (vor allem im Osten, nicht durch deren Schuld, aber sie waren halt weg). Ein Umlagesystem funktioniert nur, wenn gen&#252;gend Einzahler vorhanden sind. Hohe Arbeitslosigkeit, Abkehr von sozialversicherungspflichtiger T&#228;tigkeit (Minijob, Scheinselbst&#228;ndigkeit etc.) haben die Einnahmen verringert, bzw. nicht so stark erh&#246;ht, wie die Zahl der Empf&#228;nger gestiegen ist.</p>
<p>Kennst Du eigentlich &#8220;die blaue Liste&#8221; von Wolfgang Schorlau? Deutsche Krimis k&#246;nnen auch gut sein <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Nick</title>
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		<dc:creator>Nick</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 08:14:59 +0000</pubDate>
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		<description>;-) Ja, das Vergleichen von &#196;pfeln und Birnen.
Die DDR war so &quot;arm&quot;, dass die Treuhand nach Carsten Rohwedder unter der &quot;&#196;gide&quot; der Fr. Breuel so freigiebig mit Betrieben und deren Verm&#246;gen umgehen konnte, dass sie (im Regelfall) f&#252;r 1 DM quasi verschenkt wurden. Eine gigantische Umverteilung, denn finanziert wurde das Ganze &#252;ber das &quot;Ausbluten&quot; der gesetzlichen Rentenversicherung. F&#252;rwahr eine Kohlsche &quot;Meisterleistung&quot;.
http://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt
Ansonsten ist Deine historische Betrachtung richtig.
Woher allerdings so manches schweizerische Verm&#246;gen stammt, das kann zum Teil Quell der Fantasie sein- und bleiben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Verfahren_um_j%C3%BCdische_Verm%C3%B6gen_bei_Schweizer_Banken</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p> <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ja, das Vergleichen von &#196;pfeln und Birnen.<br />
Die DDR war so &#8220;arm&#8221;, dass die Treuhand nach Carsten Rohwedder unter der &#8220;&#196;gide&#8221; der Fr. Breuel so freigiebig mit Betrieben und deren Verm&#246;gen umgehen konnte, dass sie (im Regelfall) f&#252;r 1 DM quasi verschenkt wurden. Eine gigantische Umverteilung, denn finanziert wurde das Ganze &#252;ber das &#8220;Ausbluten&#8221; der gesetzlichen Rentenversicherung. F&#252;rwahr eine Kohlsche &#8220;Meisterleistung&#8221;.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt</a><br />
Ansonsten ist Deine historische Betrachtung richtig.<br />
Woher allerdings so manches schweizerische Verm&#246;gen stammt, das kann zum Teil Quell der Fantasie sein- und bleiben.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verfahren_um_j%C3%BCdische_Verm%C3%B6gen_bei_Schweizer_Banken" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Verfahren_um_j%C3%BCdische_Verm%C3%B6gen_bei_Schweizer_Banken</a></p>
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