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	<title>Kommentare zu: SPD f&#252;r Einf&#252;hrung einer flat-tax</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>Von: Nick</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/03/01/spd-fuer-einfuehrung-einer-flat-tax/comment-page-1/#comment-41966</link>
		<dc:creator>Nick</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:48:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus (und df) f&#252;r die Anmerkungen- nat&#252;rlich war meine &quot;Idee&quot; schablonenhaft, die healthcare-tax wird so eh nicht kommen, nicht nur aus Gr&#252;nden mangelnder Praktikabilit&#228;t.
Zu viel Ausgaben werden (jetzt schon) nicht bei denen landen, die die eigentliche Arbeit im Gesundheitssektor leisten: Pflege, Diagnose und OP. Es ist komplex- nicht mal die vielgescholtene Pharmaindustrie ist &quot;unn&#246;tig&quot;- denn nicht jede Krankheit, eigentlich kaum eine, l&#228;&#223;t sich mit Wadenwickeln und gutem Zureden behandeln- k&#252;rzlich Kiefer-OP, w&#228;re b&#246;s geworden ohne Bet&#228;ubung :-(
&quot;Popo-Pr&#228;sentation&quot;- sch&#246;nes &quot;bonmot&quot; :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus (und df) f&#252;r die Anmerkungen- nat&#252;rlich war meine &#8220;Idee&#8221; schablonenhaft, die healthcare-tax wird so eh nicht kommen, nicht nur aus Gr&#252;nden mangelnder Praktikabilit&#228;t.<br />
Zu viel Ausgaben werden (jetzt schon) nicht bei denen landen, die die eigentliche Arbeit im Gesundheitssektor leisten: Pflege, Diagnose und OP. Es ist komplex- nicht mal die vielgescholtene Pharmaindustrie ist &#8220;unn&#246;tig&#8221;- denn nicht jede Krankheit, eigentlich kaum eine, l&#228;&#223;t sich mit Wadenwickeln und gutem Zureden behandeln- k&#252;rzlich Kiefer-OP, w&#228;re b&#246;s geworden ohne Bet&#228;ubung <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /><br />
&#8220;Popo-Pr&#228;sentation&#8221;- sch&#246;nes &#8220;bonmot&#8221; <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: schritter</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/03/01/spd-fuer-einfuehrung-einer-flat-tax/comment-page-1/#comment-41946</link>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:26:32 +0000</pubDate>
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		<description>Das haben Politiker mit Verk&#228;ufern in Maschinenbau-Unternehmen und Projektleitern in Software-Buden gemein.
Immer kommt jemand der anmerkt, dass man den Vorschlag vor und f&#252;r die Umsetzung konkretisieren muss und dass er dann gar nicht mehr so toll aussieht, wie in dieser Popo-Pr&#228;sentation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das haben Politiker mit Verk&#228;ufern in Maschinenbau-Unternehmen und Projektleitern in Software-Buden gemein.<br />
Immer kommt jemand der anmerkt, dass man den Vorschlag vor und f&#252;r die Umsetzung konkretisieren muss und dass er dann gar nicht mehr so toll aussieht, wie in dieser Popo-Pr&#228;sentation.</p>
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		<title>Von: df</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/03/01/spd-fuer-einfuehrung-einer-flat-tax/comment-page-1/#comment-41945</link>
		<dc:creator>df</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:54:17 +0000</pubDate>
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		<description>Jeder zustimmungsf&#228;hige politische Vorschlag verwandelt sich in Unsinn, sobald er verwaltungstechnisch umgesetzt werden soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder zustimmungsf&#228;hige politische Vorschlag verwandelt sich in Unsinn, sobald er verwaltungstechnisch umgesetzt werden soll.</p>
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		<title>Von: schritter</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/03/01/spd-fuer-einfuehrung-einer-flat-tax/comment-page-1/#comment-41941</link>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:40:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Was spricht dagegen, die Bezieher von sonstigen Einkommen, die nicht AN sind, anhand der letzten E&#220;R bzw. Bilanz (oder EStE) einzustufen- oder im Nachhinein, dann allerdings mit Zuschlag von 5% p. a.?
&lt;/blockquote&gt;
Weil das ganze halt nicht so einfach ist. Nehmen wir mal mich bzw. meine Frau. Eingedenk der Tatsache, dass man f&#252;r kurzfristig auftretende Verbindlichkeiten genug Geld verf&#252;gbar haben sollte, haben wir Geld bei einer Direktbank geparkt und daf&#252;r letztes Jahr 160 EUR Zinsen bekommen. Nach der Logik der SPD w&#228;re dieses Geld (neben dem, was bereits &#252;ber den Lohn als Krankenversicherungsbeitrag abgef&#252;hrt wird), krankenversicherungspflichtig. Wir m&#252;ssten also 11,20 EUR an die Krankenkasse &#252;berweisen. 
In der Ansparphase vor dem Hausbau hatten wir auch Anleihen (vom Bund, man ist ja risikoscheu), die teilweise im Mai, teilweise im Oktober Zinstermin hatten. Das wird ziemlich un&#252;bersichtlich, wenn Anleihen auslaufen und man andere Anleihen (teilweise mit St&#252;ckzinsen) und einer anderen Verzinsung bzw. anderem Zinstermin w&#228;hlt.

Dann hatte ich noch ein wenig Spielgeld, mit dem ich mal 90 EUR plus, mal 70 EUR minus gemacht habe. Letztes Jahr habe ich aus insgesamt 15 Transaktionen (Optionsscheine) einen Reingewinn von ca. 400 EUR gemacht. Wenn ich jetzt bei jeder Transaktion meine Krankenversicherung informieren muss, dabei eventuell auch noch beachten darf, dass ich im gleichen Jahr ja schon Verluste hatte ...

Oder nehmen wir 
&lt;blockquote&gt;
Wenn keine Einnahmen aus Vermietung o. &#196;. kommen, dann sind 5% dazu von Null auch Null.
&lt;/blockquote&gt;
das schreibt sich so einfach hin. Wenn man zur Berechnung der H&#246;he die letzte EStErkl heranzieht und die Wohnung im letzten Jahr vermietet war, dann hat man eine Riesenrennerei, wenn der Mieter im Laufe des Jahres k&#252;ndigt. Frag mal jemanden, der viertelj&#228;hrliche Vorauszahlungen ans Finanzamz leisten muss, weil er bspw. als Grenzg&#228;nger t&#228;tig ist. Ich hatte teilweise das Gef&#252;hl, dass &#196;nderungen in der H&#246;he der Vorauszahlung von Herrn Eichel (der war das damals) pers&#246;nlich genehmigt werden m&#252;ssen (das ist allerdings 10 Jahre her, vielleicht ist das jetzt einfacher. Wobei, wir reden &#252;ber die deutsche Finanzverwaltung, vermutlich ist es jetzt gar nicht mehr m&#246;glich oder nur noch durch das Einverst&#228;ndnis des j&#252;ngsten Gerichts).

Die Einbeziehung aller Einkommensarten meint die Einbeziehung aller Einkommensarten bei allen.
Wer sozialversicherungspflichtig t&#228;tig ist und nebenbei etwas anspart um sich Neuanschaffungen in bar leisten zu k&#246;nnen (Auto, K&#252;che, ...) hat genausoviel Mehraufwand wie die Rentnerin, die ihre Eigentumswohnung vermietet hat, weil sie ins Altenheim umgezogen ist.

Ich warte auf den Tag, an dem ich meiner Bank neben der Religionszugeh&#246;rigkeit auch noch die Adresse und Kontoverbindung meiner Krankenversicherung mitteilen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Was spricht dagegen, die Bezieher von sonstigen Einkommen, die nicht AN sind, anhand der letzten E&#220;R bzw. Bilanz (oder EStE) einzustufen- oder im Nachhinein, dann allerdings mit Zuschlag von 5% p. a.?
</p></blockquote>
<p>Weil das ganze halt nicht so einfach ist. Nehmen wir mal mich bzw. meine Frau. Eingedenk der Tatsache, dass man f&#252;r kurzfristig auftretende Verbindlichkeiten genug Geld verf&#252;gbar haben sollte, haben wir Geld bei einer Direktbank geparkt und daf&#252;r letztes Jahr 160 EUR Zinsen bekommen. Nach der Logik der SPD w&#228;re dieses Geld (neben dem, was bereits &#252;ber den Lohn als Krankenversicherungsbeitrag abgef&#252;hrt wird), krankenversicherungspflichtig. Wir m&#252;ssten also 11,20 EUR an die Krankenkasse &#252;berweisen.<br />
In der Ansparphase vor dem Hausbau hatten wir auch Anleihen (vom Bund, man ist ja risikoscheu), die teilweise im Mai, teilweise im Oktober Zinstermin hatten. Das wird ziemlich un&#252;bersichtlich, wenn Anleihen auslaufen und man andere Anleihen (teilweise mit St&#252;ckzinsen) und einer anderen Verzinsung bzw. anderem Zinstermin w&#228;hlt.</p>
<p>Dann hatte ich noch ein wenig Spielgeld, mit dem ich mal 90 EUR plus, mal 70 EUR minus gemacht habe. Letztes Jahr habe ich aus insgesamt 15 Transaktionen (Optionsscheine) einen Reingewinn von ca. 400 EUR gemacht. Wenn ich jetzt bei jeder Transaktion meine Krankenversicherung informieren muss, dabei eventuell auch noch beachten darf, dass ich im gleichen Jahr ja schon Verluste hatte &#8230;</p>
<p>Oder nehmen wir </p>
<blockquote><p>
Wenn keine Einnahmen aus Vermietung o. &#196;. kommen, dann sind 5% dazu von Null auch Null.
</p></blockquote>
<p>das schreibt sich so einfach hin. Wenn man zur Berechnung der H&#246;he die letzte EStErkl heranzieht und die Wohnung im letzten Jahr vermietet war, dann hat man eine Riesenrennerei, wenn der Mieter im Laufe des Jahres k&#252;ndigt. Frag mal jemanden, der viertelj&#228;hrliche Vorauszahlungen ans Finanzamz leisten muss, weil er bspw. als Grenzg&#228;nger t&#228;tig ist. Ich hatte teilweise das Gef&#252;hl, dass &#196;nderungen in der H&#246;he der Vorauszahlung von Herrn Eichel (der war das damals) pers&#246;nlich genehmigt werden m&#252;ssen (das ist allerdings 10 Jahre her, vielleicht ist das jetzt einfacher. Wobei, wir reden &#252;ber die deutsche Finanzverwaltung, vermutlich ist es jetzt gar nicht mehr m&#246;glich oder nur noch durch das Einverst&#228;ndnis des j&#252;ngsten Gerichts).</p>
<p>Die Einbeziehung aller Einkommensarten meint die Einbeziehung aller Einkommensarten bei allen.<br />
Wer sozialversicherungspflichtig t&#228;tig ist und nebenbei etwas anspart um sich Neuanschaffungen in bar leisten zu k&#246;nnen (Auto, K&#252;che, &#8230;) hat genausoviel Mehraufwand wie die Rentnerin, die ihre Eigentumswohnung vermietet hat, weil sie ins Altenheim umgezogen ist.</p>
<p>Ich warte auf den Tag, an dem ich meiner Bank neben der Religionszugeh&#246;rigkeit auch noch die Adresse und Kontoverbindung meiner Krankenversicherung mitteilen muss.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Nick</title>
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		<dc:creator>Nick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:01:56 +0000</pubDate>
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		<description>Was spricht dagegen, die Bezieher von sonstigen Einkommen, die nicht AN sind, anhand der letzten E&#220;R bzw. Bilanz (oder EStE) einzustufen- oder im Nachhinein, dann allerdings mit Zuschlag von 5% p. a.?
Wenn keine Einnahmen aus Vermietung o. &#196;. kommen, dann sind 5% dazu von Null auch Null.

Ansonsten hast du anscheinend recht, die SPD ringt um Konzepte und m. E. scheint sie z. Zt. mit ihrer Oppositionsrolle &#252;berfordert zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was spricht dagegen, die Bezieher von sonstigen Einkommen, die nicht AN sind, anhand der letzten E&#220;R bzw. Bilanz (oder EStE) einzustufen- oder im Nachhinein, dann allerdings mit Zuschlag von 5% p. a.?<br />
Wenn keine Einnahmen aus Vermietung o. &#196;. kommen, dann sind 5% dazu von Null auch Null.</p>
<p>Ansonsten hast du anscheinend recht, die SPD ringt um Konzepte und m. E. scheint sie z. Zt. mit ihrer Oppositionsrolle &#252;berfordert zu sein.</p>
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