Der Kontraindikator

Meine Handlungen sind ja bei ganz unterschiedlichen Dingen ein verlässlicher Hinweisgeber darauf, dass man etwas nicht tun sollte:

  • Wenn ich Aktien kaufe, fällt der Kurs,
  • wenn ich Aktien verkaufe, steigt der Kurs,
  • wenn ich eine Band toll finde, löst sie sich auf,
  • wenn mir eine Eissorte schmeckt, schmeisst sie die Eisdiele aus dem Programm
  • youtube-Videos, die ich anschauen will, sind in meinem Land grundsätzlich nicht verfügbar1
  • die Kasse an der ich mich anstelle wird grundsätzlich am langsamsten abgefertigt, weil vor mir
    • es Leute „passend haben“ (sich die Münzen aber erst pressen lassen müssen)
    • der EAN-Code nicht lesbar ist und Herr Müller aus der Abteilung Dauerwurst am Regal nachschauen muss, was es denn kostet
    • den Leuten das Geld nicht reicht und sie sich nicht entscheiden können, was die denn da lassen
    • das Papier am Bondrucker ausgeht
    • jemand das Obst nicht abgewogen hat oder der Aufkleber abgegangen ist und irgendwo im Einkaufswagen liegt
  • Regalsysteme, die ich toll finde werden aus dem Programm genommen, so dass ich nichts mehr erweitern kann oder nur in anderen Farben2

Microsoft wollte nicht abseits stehen und hat einen neuen Punkt hinzugefügt:

  • Software-Implementierungslösungen, die ich gut finde, werden abgekündigt und sind in neueren Versionen nicht mehr vorhanden.

Ich habe mir ja schon überlegt, das als Service anzubieten (vom einfachen „ich kaufe mir jetzt Aktie xy“ bis hin zu einem T-Shirt auf dem steht „hier nicht antellen, diese Schlange ist die langsamste“)., aber vermutlich bekomme ich das dann auch so hin, dass es wieder schiefgeht.

  1. dafür noch mal vielen Dank liebe GEMA []
  2. dafür danke liebes Bauhaus []

Ein Gedanke zu „Der Kontraindikator“

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