03 – 雜碎

Hier sollte eigentlich ein ziemlich langes Traktat über Leitplanken im Leben (eigene und fremde, an die man sich manchmal hält oder auch nicht), über Koordinatensysteme und Umbrüche stehen. Aber irgendwie bekomm ich das gerade nicht hin, ich muss da länger drüber nachdenken.

Oder gar nicht.

Mit dem Video hätte das auch alles nichts zu tun gehabt, bis auf den letzten Satz, in dem es um Tätowierungen gegangen wäre und die Tatsache, dass man sich statt Arschgeweih jetzt gerne mal irgendwas chinesisches auf den Körper stechen lässt, was weit ausserhalb jeglicher meiner Leitplanken liegt1.

Und wenn der Tätowierer dann genau so viel báihuàwén2 kann wie der Gestochene, kann es durchaus passieren, dass man eben nicht Kraft und Stärke auf seinem Oberarm stehen hat, sondern Hühnchen süß-sauer.

Oder eben Chop Suey.

Haut in die Saiten Jungs:

  1. hier setzt dann der alte Text wieder ein []
  2. beziehungsweise wényánwén, man nimmt für so Sachen ja immer Anleihen bei großer Literatur []

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