Kapitel 0 – Vorbemerkung

Gibt es etwas langweiligeres, als einen Mann in den Vierzigern?

Man hat die entscheidenden Schlachten im Job geschlagen und das Ende der oft sehr kurzen Karriereleiter erreicht. Man hat sich niedergelassen, mit Frau, Kindern, Häuschen im Grünen und netten Nachbarn, mit denen man im Sommer grillt. Einmal im Jahr steht der all-inclusive-Urlaub in irgendeiner warmen Region mit Sandstrand an.

Ab und zu klopft das Unterbewusstsein an und fragt, ob es das jetzt gewesen sein soll. Aber das geht unter im täglichen Klein-Klein und den Fragen, wer zum Elternabend geht, ob man sich um seine Altersversorgung kümmern sollte, wer den Wochenendeinkauf erledigt, warum man seine Kaffeetasse auf die Spülmaschine stellt statt rein und warum die Kinder nie richtig spülen, wenn sie auf der Toilette waren.

Und egal, ob es das Leben ist, für das man seine Elterngeneration in der Jugend beneidet oder verspottet hat, man hat es jetzt selbst. Während man früher schon Mühe hatte, die nächsten Monate vorauszusagen, gelingt einem das jetzt spielend für das nächste Jahrzehnt. Manche kommen damit besser zurecht als andere.

umschlag

In den letzten 2 Jahren hat sich ganz viel Text angesammelt, der wirklich so was Ähnliches wie eine Geschichte ergibt. Eine Geschichte über einen Mann in den Vierzigern, der irgendwie nicht damit zurechtkommt.

Ob sie es wert ist gelesen zu werden, kann ich nicht beurteilen. Aber solange sie nicht Sternchen-Thema im Deutsch-Abitur wird, ist das vielleicht auch nicht ganz so wichtig.

Sie erscheint auf jeden Fall hier.

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