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	<title>... und alle Fragen offen?</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>&#196;nderung des Kommunalwahlrechts &#8211; Gr&#252;nentr&#228;ume und Gr&#252;nenrealit&#228;t</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[kommunalrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;nen m&#246;chten das Kommunalwahlrecht &#228;ndern und zwar dergestalt, dass die Pl&#228;tze auf den Wahllisten abwechselnd mit M&#228;nnern und Frauen besetzt werden m&#252;ssen. Das alleine bringt aber noch gar nichts, denn die W&#228;hlenden sollen, wenn ich den Vorschlag richtig verstanden habe, weiterhin die M&#246;glichkeit des Kumulierens und Panaschierens haben. Man soll sich also weiterhin die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gr&#252;nen m&#246;chten das Kommunalwahlrecht &#228;ndern und zwar dergestalt, dass die Pl&#228;tze auf den Wahllisten abwechselnd mit M&#228;nnern und Frauen besetzt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Das alleine bringt aber noch gar nichts, denn die W&#228;hlenden sollen, wenn ich den Vorschlag richtig verstanden habe, weiterhin die M&#246;glichkeit des Kumulierens und Panaschierens haben. Man soll sich also weiterhin die Personen auf dem Stimmzettel aussuchen d&#252;rfen, die man w&#228;hlen m&#246;chte. Das bedeutet, dass bei CDU und Freien W&#228;hlern weiterhin die jeweiligen B&#252;rgermeister gew&#228;hlt werden und was es bei den Gr&#252;nen bedeutet, die das momentan schon so praktizieren, m&#246;chte ich anhand der 5 Landkreise darstellen, in denen ich bisher in Baden-W&#252;rttemberg gelebt habe:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.landkreis-rastatt.de/servlet/PB/menu/1976582/index.html" target="_blank"> Landkreis Rastatt</a> Fraktion 6 Personen, 1 Frau. Abgeordnetenquote = <strong>17%</strong> trotz Kandidierenden-Quote von 50%</li>
<li><a href="http://kreistag.ortenaukreis.de/fraktionen.do?fid=7" target="_blank">Ortenaukreis</a> Fraktion 7 Personen, 0 Frauen. Abgeordnetenquote = <strong>0%</strong> trotz Kandidierenden-Quote von 50%</li>
<li><a href="http://www.lrakn.de/servlet/PB/show/2896734/11-02-28%20Fraktion%20GRNE%20mit%20Bild.pdf" target="_blank">Landkreis Konstanz</a> Fraktion 10 Personen, 5 Frauen. Abgeordnetenquote = <strong>50%</strong> gleich der Kandidierenden-Quote von 50%</li>
<li><a href="http://www.bodenseekreis.de/politik-verwaltung/kreistag/fraktionen-mitglieder/buendnis-90die-gruenen/mitglieder.html" target="_blank">Bodenseekreis</a> Fraktion 9 Personen,  2 Frauen. Abgeordnetenquote = <strong>22%</strong> trotz Kandidierenden-Quote von 50%</li>
<li><a href="http://wahlen09.rz-kiru.de/084360001/KT2009bf.html" target="_blank">Landkreis Ravensburg</a> Fraktion 9 Personen, 3 Frauen. Abgeordnetenquote = <strong>33%</strong> trotz Kandidierenden-Quote von 50%</li>
</ul>
<p>Ich weiss nicht, wie repr&#228;sentativ das ist, vielleicht habe ich bisher nur in frauenfeindlichen Wahlkreisen gelebt, aber von 41 gew&#228;hlten Kreistagsmitgliedern der Gr&#252;nen sind gerade mal <strong>27%</strong> weiblich. Selbst die Gr&#252;nen-W&#228;hlerinnen und -W&#228;hler schaffen das mit der Gleichberechtigung anscheinend nicht so wirklich, wenn es freie, gleiche und geheime Wahlen betrifft und nicht nur Aufstellungsversammlungen mit Zwangsquotierung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine ganz andere Wahl</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht einzuordnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fanden auch noch B&#252;rgermeister-Wahlen in meiner Heimatgemeinde Horgenzell statt. Der bisherige B&#252;rgermeister Volker Restle war der einzige Kandidat und wurde mit 98,1% wiedergew&#228;hlt. Ich m&#246;chte an dieser Stelle betonen, dass die zwei Stimmen f&#252;r mich nicht von meiner Frau und mir kommen, wir waren sch&#228;ndlicherweise gar nicht w&#228;hlen Und bevor die Nachfrage kommt: Meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fanden auch noch B&#252;rgermeister-Wahlen in meiner Heimatgemeinde Horgenzell statt. Der bisherige B&#252;rgermeister Volker Restle war der einzige Kandidat und wurde mit 98,1% wiedergew&#228;hlt.</p>
<p>Ich m&#246;chte an dieser Stelle betonen, dass die zwei Stimmen f&#252;r mich nicht von meiner Frau und mir kommen, wir waren sch&#228;ndlicherweise gar nicht w&#228;hlen <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/wahlergebnis-horgenzell.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2596" title="wahlergebnis-horgenzell" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/wahlergebnis-horgenzell.png" alt="" width="749" height="363" /></a></p>
<p>Und bevor die Nachfrage kommt: Meine Nachbarn waren&#8217;s auch nicht</p>
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		<title>Nicht schon wieder Wahlrecht</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht einzuordnen]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[nordrhein-westfalen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich muss zugeben, dass mich Wahlen und Wahlgesetze ein wenig faszinieren und sei es nur deshalb, weil scheinbar nur ganz wenige Menschen wissen, wie diese eigentlich relativ einfache Materie wirklich funktioniert1 Das Team von wahlrecht.de hat mich auf eine interessante Besonderheit des nordrhein-westf&#228;lischen Landtagswahlrechts aufmerksam gemacht. Vereinfacht gesagt: H&#228;tte die SPD gestern weniger als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich muss zugeben, dass mich Wahlen und Wahlgesetze ein wenig faszinieren und sei es nur deshalb, weil scheinbar nur ganz wenige Menschen wissen, wie diese eigentlich relativ einfache Materie wirklich funktioniert<sup><a href="http://blog.markus-ritter.de/2012/05/14/nicht-schon-wieder-wahlrecht/#footnote_0_2592" id="identifier_0_2592" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Zur Untermauerung des letzten Teilsatzes sei auf die Anh&amp;#246;rung zum neuen Wahlrecht und der anschliessenden Klage vor dem Bundesverfassungsgericht verwiesen ">1</a></sup></p>
<p>Das Team von wahlrecht.de hat mich auf eine interessante Besonderheit des nordrhein-westf&#228;lischen Landtagswahlrechts aufmerksam gemacht.</p>
<p>Vereinfacht gesagt:</p>
<p><strong>H&#228;tte die SPD gestern weniger als 5% der Zweitstimmen bekommen, h&#228;tte sie im jetzigen Landtag die absolute Mehrheit der Sitze, n&#228;mlich 99 von 181</strong>.</p>
<p>Das liegt daran, dass direkte Wahlkreisgewinner immer einen Sitz im Landtag bekommen.</p>
<blockquote><p><strong>§ 32 I LWG NRW</strong><br />
Im Wahlkreis ist derjenige Bewerber gew&#228;hlt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.</p></blockquote>
<p>Diese Sitze werden allerdings nur dann ber&#252;cksichtigt, wenn die Partei, f&#252;r die die Bewerber angetreten sind, auch &#252;ber die 5%-H&#252;rde rutscht.</p>
<blockquote><p><strong>§ 33 II LWG NRW</strong><br />
Der Landeswahlausschuss z&#228;hlt zun&#228;chst die f&#252;r jede Landesliste abgegebenen Stimmen zusammen. Er stellt dann fest, welche Parteien weniger als 5 vom Hundert der Gesamtzahl der Zweitstimmen erhalten haben. Diese Parteien bleiben bei der Sitzverteilung unber&#252;cksichtigt.
</p></blockquote>
<p>W&#228;re das bei der SPD der Fall gewesen, dann w&#252;rden ihre 99 Sitze von der Gesamtzahl von 181 abgezogen und die restlichen 82 Sitze w&#252;rden wie folgt verteilt:</p>
<blockquote><p><strong>§ 33 III LWG NRW</strong><br />
Durch Abzug der Zahl der in den Wahlkreisen erfolgreichen Bewerber von Parteien, die gem&#228;&#223; Absatz 2 am Verh&#228;ltnisausgleich nicht teilnehmen, sowie der Zahl der in den Wahlkreisen erfolgreichen Bewerber von W&#228;hlergruppen oder der in den Wahlkreisen erfolgreichen Einzelbewerber von der Sitzzahl gem&#228;&#223; § 14 Abs. 2 Satz 2 wird die Ausgangszahl f&#252;r die Sitzverteilung ermittelt.</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://www.ulrich-kelber.de/medien/doks/20120401_20120401-Wahlrecht-Plan-B.pdf" target="_blank">April-Scherz</a> von Herrn Kelber, k&#252;nftig bei Wahlen als 2 Parteien anzutreten, eine f&#252;r die Erststimme und eine f&#252;r die Zweitstimme, funktionierte also auch in Nordrhein-Westfalen. </p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2592" class="footnote"> Zur Untermauerung des letzten Teilsatzes sei auf die Anh&#246;rung zum neuen Wahlrecht und der anschliessenden Klage vor dem Bundesverfassungsgericht verwiesen </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>vorl&#228;ufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 05:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
		<category><![CDATA[nordrhein-westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Ber&#252;cksichtigung von Nicht- und Ung&#252;ltigw&#228;hlern Auch hier haben die beiden &#8220;Volks-&#8221;Parteien zusammen weniger Stimmen als es Nichtw&#228;hler gab. Der neue nordrhein-westf&#228;lische Landtag wird um &#252;ber 30% gr&#246;sser sein als der alte, die CDU hat trotz eines um 8% niedrigeren Wahlergebnisses die gleiche Sitzanzahl wie 2010. Da die SPD massig &#220;berhangmandate (23) hat, sitzt f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Ber&#252;cksichtigung von Nicht- und Ung&#252;ltigw&#228;hlern</p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/ltw-nrw-2012.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2587" title="ltw-nrw-2012" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/ltw-nrw-2012.png" alt="" width="664" height="445" /></a>Auch hier haben die beiden &#8220;Volks-&#8221;Parteien zusammen weniger Stimmen als es Nichtw&#228;hler gab.</p>
<p>Der neue nordrhein-westf&#228;lische Landtag wird um &#252;ber 30% gr&#246;sser sein als der alte, die CDU hat trotz eines um 8% niedrigeren Wahlergebnisses die gleiche Sitzanzahl wie 2010. Da die SPD massig &#220;berhangmandate (23) hat, sitzt f&#252;r sie nur im neuen Landtag, wer seinen Wahlkreis gewonnen hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Denkfehler</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 13:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht einzuordnen]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Alt-Bundespr&#228;sident Roman Herzog hat sich zu Wort gemeldet: Die F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde sei nicht mehr zeitgem&#228;&#223;, sagte der 78-J&#228;hrige dem “Focus”. Sie m&#252;sse erh&#246;ht werden, da angesichts immer mehr kleinerer Parteien der Bundeskanzler “nicht mehr von einer gro&#223;en Mehrheit der Bev&#246;lkerung getragen” werde. Diese Entwicklung gef&#228;hrde die parlamentarische Demokratie, warnte Herzog. Irgendwie muss ein wichtiger Teil der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alt-Bundespr&#228;sident Roman Herzog hat sich zu Wort gemeldet:</p>
<blockquote><p>Die F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde sei nicht mehr zeitgem&#228;&#223;, sagte der 78-J&#228;hrige dem “Focus”. Sie m&#252;sse erh&#246;ht werden, da angesichts immer mehr kleinerer Parteien der Bundeskanzler “nicht mehr von einer gro&#223;en Mehrheit der Bev&#246;lkerung getragen” werde. Diese Entwicklung gef&#228;hrde die parlamentarische Demokratie, warnte Herzog.</p></blockquote>
<p>Irgendwie muss ein wichtiger Teil der Aussage fehlen, denn allein dadurch, dass man die parlamentarische Eintrittsh&#252;rde erh&#246;ht, erh&#246;hen sich ja nicht zwangsl&#228;ufig die Zustimmungswerte f&#252;r den jeweiligen Bundeskanzler. Er hat eine gr&#246;ssere parlamentarische Mehrheit, aber reicht das wirklich?</p>
<p>Der jetzige Bundestag s&#228;he &#252;brigens bei einer 10%-H&#252;rde &#228;hnlich aus, einzig die CSU w&#228;re draussen. Da die CSU aber mehr Direktmandate errungen hat, als ihr Listenpl&#228;tze zugestanden h&#228;tten, w&#228;re das auch egal.</p>
]]></content:encoded>
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