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Artikel-Schlagworte: „baden-württemberg“

ja ich weiß, dass ich da oben arabische und römische Ziffern mische, aber Teil I von vermutlich C sieht einfach komisch aus.

Ich musste wirklich nicht suchen:

Deshalb wollen wir das Landtagswahlrecht reformieren, damit jede Stimme gleich viel wert ist, und
es dahingehend überprüfen, wie wir es geschlechtergerecht ausgestalten können.

Ah ja. Geschlechtergerechtes Wahlrecht.

Ich bin gespannt.

Das kann eigentlich nur auf ein Zweistimmenwahlrecht hinauslaufen, bei dem man die CDU zwingt, genau so viele Frauen als Erstkandidat aufzustellen wie Männer. Gibt’s dann first come first serve und nach 40 Wahlkreisen sind halt für die CDU nur noch Frauen erlaubt, oder dürfen in ungeraden Wahlkreisen nur Männer und in geraden nur Frauen antreten und alle 5 Jahre wird analog zur Namensgebung bei Hoch- und Tiefdruckgebieten gewechselt?



Noch zwei Wochen bis zur Wahl und es wird fleißig demoskopiert. Dieses Mal von Emnid für den Focus.

Wenn man mal schaut, wie weit die Meinungsforscher bei der Hamburg-Wahl im Februar vom Wahlergebnis entfernt waren, ist bei diesen Zahlen (und der vermutlich geringen Wahlbeteiligung) noch alles drin.

Die gleiche Kombination (Emnid für Focus) lag in Hamburg bei einer Umfrage 10 Tage vor der Wahl pro Partei um über 2% daneben.

CDU und Grüne wurden zu hoch eingeschätzt, SPD und FDP zu niedrig. Bei den Blöcken (CDU/FDP bzw. SPD/GAL) lagen sie zwar relativ genau ( 29% statt 28,6% bzw. 60% statt 59,6%), aber die Verteilung auf die einzelnen Parteien ist ziemlich schief gegangen (das mag teilweise dem hamburgischen Wahlrecht geschuldet sein).



Es gibt eine neue Umfrage zur Landtagswahl. Die Differenzen liegen grösstenteils innerhalb des statistischen Rauschens, die Grünen scheinen allerdings konstant gegen die SPD zu verlieren, vermutlich wird den Befragten langsam bewusst, dass man am Ende wirklich ein Kreuzchen machen darf/muss und es nicht nur darum geht, Herrn Mappus für S21 eine auf den Deckel zu geben.



sonntagsfrage-bawue



Es hängt viel an der Wahlbeteiligung. Wer bekommt seine Wähler eher dazu bewegt, zur Wahlurne zu gehen?