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	<title>... und alle Fragen offen? &#187; Bundestag</title>
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		<title>Ein Bundestag nach Mehrheitswahlrecht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 09:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch das Aufkommen der Linken und dem starken Abschneiden von FDP und B&#252;ndnis90/Gr&#252;ne werden die Diskussionen &#252;ber die Umstellung auf ein Mehrheitswahlrecht, die schon vor der Bundestagswahl aufgeflammt sind, sicherlich wieder verst&#228;rkt. Damit man weiss, &#252;ber was man eigentlich spricht, wenn man ein Mehrheitswahlrecht w&#252;nscht, habe ich die Zahlen der Wahlkreisgewinner (Erststimme) genommen und daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch das Aufkommen der Linken und dem starken Abschneiden von FDP und B&#252;ndnis90/Gr&#252;ne werden die Diskussionen &#252;ber die Umstellung auf ein Mehrheitswahlrecht, die schon vor der Bundestagswahl aufgeflammt sind, sicherlich wieder verst&#228;rkt. </p>
<p>Damit man weiss, &#252;ber was man eigentlich spricht, wenn man ein Mehrheitswahlrecht w&#252;nscht, habe ich die Zahlen der Wahlkreisgewinner (Erststimme) genommen und daraus den 17. Bundestag gemacht.</p>
<p>Er h&#228;tte folgende Sitzverteilung:</p>
<p align="center"><img alt="erststimmenverteilung" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/erststimmenverteilung.png" width="588" height="371" /></p>
<p>Aus 1/3 der W&#228;hlerstimmen (Zweitstimme) w&#252;rden bei der CDU/CSU 2/3 der Sitze. 25% der W&#228;hler (wenn man mal Herrn Str&#246;bele wegrechnet), w&#228;ren &#252;berhaupt nicht im Parlament vertreten.</p>
<p>Dass sich die Verteilung stark &#228;ndern w&#252;rde, wenn sich auch die FDP verst&#228;rkt um Erststimmen bem&#252;hen m&#252;sste, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Allerdings h&#228;tte man das Problem mit den &#220;berhangmandaten gel&#246;st (auch f&#252;r Bayern und die CSU).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Feind, Todfeind, Parteifreund</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Tauss]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der gestrigen Plenarsitzung: Dem Kollegen Tauss [SPD] m&#246;chte ich keine Zwischenfrage gestatten. Ich m&#246;chte lieber fortfahren. Zwischenfragen anderer Mitglieder dieses Hauses gestatte ich gerne, aber nicht die des Kollegen Tauss. Martin D&#246;rmann, SPD]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der gestrigen Plenarsitzung:</p>
<blockquote>
<p>Dem Kollegen Tauss [SPD] m&#246;chte ich keine Zwischenfrage gestatten. Ich m&#246;chte lieber fortfahren. Zwischenfragen anderer Mitglieder dieses Hauses gestatte ich gerne, aber nicht die des Kollegen Tauss.</p>
<p align="right">Martin D&#246;rmann, SPD</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Perlen deutscher und europ&#228;ischer Gesetzgebung</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 08:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unmut]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Obst]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde im Bundestag ein sehr weitreichendes Gesetz beschlossen, &#252;ber das an anderer Stelle schon viel geschrieben wurde und wird, ich mu&#223; da nicht unbedingt noch mitmachen gem&#228;&#223; dem Motto, dass zwar schon alles gesagt wurde, aber noch nicht von Allen. Mein Blick fiel auf einen ganz anderen Tagesordnungspunkt (der Hobbypsychologe in mir w&#252;rde vermutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde im Bundestag ein sehr weitreichendes Gesetz beschlossen, &#252;ber das an anderer Stelle schon viel geschrieben wurde und wird, ich mu&#223; da nicht unbedingt noch mitmachen gem&#228;&#223; dem Motto, dass zwar schon alles gesagt wurde, aber noch nicht von Allen.</p>
<p>Mein Blick fiel auf einen ganz anderen Tagesordnungspunkt (der Hobbypsychologe in mir w&#252;rde vermutlich auf Ersatzhandlung tippen):</p>
<blockquote>
<p>Entwurf eines Gesetzes zur Durchf&#252;hrung gemeinschaftsrechtlicher Vorschriften &#252;ber das Schulobstprogramm (Schulobstgesetz &#8211; SchulObG)</p>
</blockquote>
<p>Alleine schon der Anwendungsbereich:</p>
<blockquote>
<p>Dieses Gesetz dient der Durchf&#252;hrung der Vorschriften &#252;ber die Gew&#228;hrung einer Beihilfe f&#252;r die Abgabe von Obst und Gem&#252;se, verarbeitetem Obst und Gem&#252;se sowie Bananenerzeugnissen an Kinder [..]</p>
</blockquote>
<p>Sollte ich bisher noch nicht den Eindruck gehabt haben, wie w&#252;rden in einem an den v&#246;llig falschen Stellen (&#252;ber-)regulierten Staat leben, habe ich ihn jetzt.</p>
<p>Eingebracht wurde dieses Gesetz in den Bundesrat und zwar durch Niedersachsen.</p>
<p>Und warum das alles? Damit die armen Kinder aus Prekariatsfamilien ein bisschen mehr Vitamine zu sich nehmen?</p>
<p>Nein, es geht wie so oft um Geld, in diesem Fall um Geld aus Br&#252;ssel.</p>
<blockquote>
<p>Das am 18.12.2008 vom Rat beschlossene europ&#228;ische Schulobstprogramm (Verordnung (EG) Nr. 13/2009) sieht im Wesentlichen die M&#246;glichkeit vor, ab dem Schuljahr 2009/2010 pro Jahr 90 Mio. Euro als Gemeinschaftsbeihilfe f&#252;r neue Schulobstprogramme in den Mitgliedstaaten zur Verf&#252;gung zu stellen.</p>
</blockquote>
<p>Insgesamt 12,5 Millionen EUR davon wollen in Deutschland <del>verbraten</del> ausgegeben werden. Daf&#252;r m&#252;ssen die L&#228;nder dann</p>
<blockquote>
<p>„flankierende Ma&#223;nahmen“ vorsehen, damit die Effizienz des Programms gew&#228;hrleistet wird. Diese (z. B. Informationsmaterialien, Internetauftritt, Veranstaltungen, Besuche auf dem Bauernhof u. &#228;.) sind allein durch die Mitgliedstaaten zu finanzieren.</p>
</blockquote>
<p>Fernab jeden Inhalts findet sich mein pers&#246;nliches Highlight auf Seite 13</p>
<blockquote>
<p><strong>VII. Gleichstellungspolitische Bedeutung</strong><br />
Das Schulobstprogramm hat keine gleichstellungspolitische Bedeutung. Der Obst- und Gem&#252;severzehr soll bei Jungen und M&#228;dchen gleicherma&#223;en gef&#246;rdert werden.</p>
<p><strong>VIII. Gesetzesfolgen<br /></strong>Es ist davon auszugehen, dass durch das EU-Schulobstprogramm eine positive Wirkung auf das Ern&#228;hrungsverhalten von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich des Obst – und Gem&#252;severzehrs bewirkt wird.</p>
</blockquote>
<p>Die glauben das vermutlich wirklich.</p>
<p>Nachlesen kann man das ganze &#252;brigens inklusive Begr&#252;ndung <a title="SchulObG" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/brd/2009/0382-09.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
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