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Wie üblich unter Berücksichtigung der Nicht- und Ungültigwähler

Überhangmandate gab es reichlich. 24 Stück, davon 10 in Baden-Württemberg, 4 in Sachsen, 3 in Bayern, 2 in Mecklenburg-Vorpommern, 2 in Rheinland.-Pfalz und jeweils 1 in Schleswig-Holstein, Thüringen und im Saarland. Alle für CDU/CSU.
In der Zeit darf ich lesen:
Nach Ansicht von Müntefering ist die FDP-Absage «der Versuch, das Land in Lager zu spalten». Bislang sei es Brauch gewesen, dass im Prinzip alle demokratischen Parteien untereinander koalitionsfähig seien. «Wer sich davon ausschließt, muss wissen, was er tut.»
Ist jetzt die Linke nur auf Landesebene demokratisch oder bezieht er das gar nicht auf das Verhältnis SPD <–> Linke, weil die SPD ja weiß, was sie tut?
Der Bundeswahlleiter (der es immerhin geschafft hat, dass sein Name nun einem breiten Publikum bekannt ist) hat auf seiner Seite diverse Statistiken zu den Kandidaten für die Bundestagswahl 2009 veröffentlicht.
Man erfährt dort zum Beispiel, dass von den 2’077 Kandidaten, die die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien ins Rennen schicken, 561 jünger als 40 Jahre sind und der Schnitt bei 47 Jahren liegt. Die Kandidaten werden im Vergleich zu 2005 älter (wer jetzt “ja, 4 Jahre” kommentiert bekommt ein Eis), die Zahl der Ü60-Bewerber steigt von 13,1% auf 17,6%.
Wenn ich die Zahlen richtig interpretiert habe, bewerben sich 537 MdB um eine weitere Amtszeit. Meine Kristallkugel sagt mir, dass das auch 479 Abgeordneten gelingt.