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	<title>... und alle Fragen offen? &#187; FDP</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>Oh Herr Br&#252;derle</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/10/24/oh-herr-bruderle/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[soli]]></category>
		<category><![CDATA[steuerreform]]></category>

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		<description><![CDATA[FDP-Fraktionschef Rainer Br&#252;derle hat &#196;u&#223;erungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&#228;uble (CDU) zur Absenkung des Solidarit&#228;tszuschlags begr&#252;&#223;t. „Ob die Entlastung &#252;ber die kalte Progression oder den Soli erfolgt, ist f&#252;r die Menschen nicht entscheidend“, sagte Br&#252;derle dem Handelsblatt. Doch, das ist dann ein entscheidender Unterschied Herr Br&#252;derle, wenn es darum gehen soll, vorrangig kleine und mittlere Einkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
FDP-Fraktionschef Rainer Br&#252;derle hat &#196;u&#223;erungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&#228;uble (CDU) zur Absenkung des Solidarit&#228;tszuschlags begr&#252;&#223;t. „Ob die Entlastung &#252;ber die kalte Progression oder den Soli erfolgt, ist f&#252;r die Menschen nicht entscheidend“, sagte Br&#252;derle dem Handelsblatt.
</p></blockquote>
<p>Doch, das ist dann ein entscheidender Unterschied Herr Br&#252;derle, wenn es darum gehen soll, vorrangig kleine und mittlere Einkommen zu entlasten.<br />
Eine 4-k&#246;pfige Familie zahlt momentan bis zu einem Einkommen von 47&#8217;200 €/Jahr &#252;berhaupt keinen Solidarit&#228;tszuschlag. </p>
<p>Bevor bei dieser Familie auch nur ein Cent Solidarit&#228;tszuschlag f&#228;llig wird, fallen 5&#8217;500 € Einkommensteuer und 9&#8217;500 € Arbeitnehmer-Anteil Sozialabgaben an.</p>
<p>Vielleicht lassen Sie sich aus aktuellem Anla&#223; mal das Prinzip des Kinderfreibetrags erkl&#228;ren. Alternativ k&#246;nnen Sie mir nat&#252;rlich auch Ihre Vorstellung von kleinen und mittleren Einkommen n&#228;her bringen. M&#246;glich, dass ich das bisher falsch verstanden habe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Euro und der H&#228;uslebauer</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/09/26/der-euro-und-der-hauslebauer/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 21:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[überschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[euro]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Sch&#228;fflers Position, die dieser gerade bei hart aber fair vertreten hat, wird meines Erachtens oft zu kurz und falsch mit &#8220;Euro-Kritiker&#8221; oder &#8220;Euro-Populismus&#8221; wiedergegeben. Einer seiner Kerns&#228;tze, dass das Risiko sich doch bitte bei denen realisieren soll, die es eingegangen sind, f&#228;llt oft v&#246;llig unter den Teppich, vermutlich weil es nicht dem Bild eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/euro.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2368" title="euro" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/euro.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Frank Sch&#228;fflers Position, die dieser gerade bei hart aber fair vertreten hat, wird meines Erachtens oft zu kurz und falsch mit &#8220;Euro-Kritiker&#8221; oder &#8220;Euro-Populismus&#8221; wiedergegeben.</p>
<p>Einer seiner Kerns&#228;tze, dass das Risiko sich doch bitte bei denen realisieren soll, die es eingegangen sind, f&#228;llt oft v&#246;llig unter den Teppich, vermutlich weil es nicht dem Bild eines FDP-Politikers entspricht.</p>
<p>Diejenigen, die sich f&#252;r 1,5% Zinsen Geld bei der EZB leihen und es dann f&#252;r 6% an Griechenland weiterverleihen, sollten f&#252;r das eingegangene Risiko, welches ihnen in guten Jahren satte Renditen gebracht hat, haften und nicht der Steuerzahler.</p>
<p><strong>and now for something completely different</strong></p>
<p>Damals, als ich ein Haus gebaut habe und finanzieren musste, gab es ganz verschiedene M&#246;glichkeiten.</p>
<ul>
<li>die langweilige und spiessige &#252;ber ein Annuit&#228;tendarlehen bei einer Bank</li>
<li>die kreative mit Tilgungsaussetzung und Einzahlen in einen Aktienfonds, der dann am Ende den Kredit komplett tilgt</li>
<li>die internationale mit Fremdw&#228;hrungskrediten, deren Zinsen niedriger lagen als die des Euro</li>
</ul>
<p>Mir war von Anfang an klar, dass M&#246;glichkeit 2 und 3 risikobehafteter sind als M&#246;glichkeit 1 und dass sowas gut gehen kann, oder aber in einem v&#246;lligen Fiasko endet. Wenn man sich die momentane Situation anschaut, dann ist letzteres eingetreten. Die Zinsen laufen weiter und der Aktienfonds ist noch ca. 75% des eingezahlten Geldes wert und zur Abl&#246;sung eines Franken-Kredits m&#252;sste ich heute ca. 35% mehr bezahlen, als ich damals bekommen habe.</p>
<p>Es gibt kein &#8220;sie profitieren nur von den positiven Entwicklungen, die negativen &#252;bernehmen wir f&#252;r sie&#8221;.</p>
<p>Das scheinen die Banken vergessen zu haben und die Politik, die momentan wie ein aufgeschreckter H&#252;hnerhaufen umher rennt, scheint dieses Vergessen zu teilen und verteilt statt dessen lieber mein Geld. Damit die Banken auch morgen noch Dividenden zahlen und Boni aussch&#252;tten k&#246;nnen.</p>
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		<title>Imperatives Mandat ja bitte, aber doch nur von oben veranlasst</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/09/15/imperatives-mandat-ja-bitte-aber-doch-nur-von-oben-veranlasst/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 11:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederentscheid]]></category>

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		<description><![CDATA[J&#246;rg-Uwe Hahn, Landesvorsitzender der FDP in Hessen erkl&#228;rt auf deren Homepage: Inhaltlich teile ich aber nicht, was Burkhard Hirsch und Frank Sch&#228;ffler bisher erkl&#228;rt haben. Denn ihre Forderungen w&#252;rden auf ein imperatives Mandat der Bundestagsabgeordneten hinaus laufen. Das widerspricht unserer repr&#228;sentativen Demokratie. Die Ablehnung eines imperativen Mandats kann ich nur begr&#252;ssen, leider besinnen sich Politiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J&#246;rg-Uwe Hahn, Landesvorsitzender der FDP in Hessen erkl&#228;rt auf deren <a href="http://www.fdphessen.de/HAHN-Mitgliederentscheid-formal-richtig-aber-inhaltlich-falsch/8676c18534i1p311/index.html" target="_blank">Homepage</a>:</p>
<blockquote><p>Inhaltlich teile ich aber nicht, was Burkhard Hirsch und Frank Sch&#228;ffler bisher erkl&#228;rt haben. Denn ihre Forderungen w&#252;rden auf ein imperatives Mandat der Bundestagsabgeordneten hinaus laufen. Das widerspricht unserer repr&#228;sentativen Demokratie.</p></blockquote>
<p>Die Ablehnung eines imperativen Mandats kann ich nur begr&#252;ssen, leider besinnen sich Politiker wie Herr Hahn immer nur dann auf Artikel 38 I S.2 Grundgesetz</p>
<blockquote><p>Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gew&#228;hlt. <strong>Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Auftr&#228;ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.</strong></p></blockquote>
<p>wenn Abgeordnete der eigenen Koalition pl&#246;tzlich anfangen, ihn ernst zu nehmen (den Artikel, nicht Herrn Hahn). Sonst verschwenden sie keinen Gedanken darauf. Anders kann ich mir zumindest nicht erkl&#228;ren, wie ein Parteivorstand so einen <a href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf" target="_blank">Koalitionsvertrag  </a>unterschreiben kann.</p>
<blockquote><p>Im Bundestag und in allen von ihm beschickten Gremien stimmen die Koalitionsfraktionen einheitlich ab. Das gilt auch f&#252;r Fragen, die nicht Gegenstand der vereinbarten Politik sind. Wechselnde Mehrheiten sind ausgeschlossen.</p></blockquote>
<p>Klingt irgendwie nicht ganz nach freiem Mandat. Auch die &#196;usserungen von Herrn Kauder in der <a href="http://www.bild.de/politik/inland/volker-kauder/deutschland-abschaffen-19676038.bild.html" target="_blank">Bild</a>-&#8221;Zeitung&#8221;</p>
<blockquote><p>Ich bin zuversichtlich, dass wir die eigene Mehrheit bekommen. Ich w&#252;rde es aber begr&#252;&#223;en, wenn nicht alle durcheinander reden w&#252;rden, bevor die Diskussion in der Fraktion gef&#252;hrt wird. Die Euro-Rettung ist f&#252;r mich keine klassische Gewissensfrage. Wir m&#252;ssen geschlossen abstimmen.</p></blockquote>
<p>scheinen nicht die Worte eines &#252;berzeugten Bef&#252;rworters des freien Mandats zu sein. Was Gewissen ist, entscheidet immer noch der Fraktionsvorsitzende.</p>
<p>Ich unterst&#252;tze den <a href="http://www.frank-schaeffler.de/weblog/1729" target="_blank">Mitgliederentscheid </a>von Burkhard Hirsch und Frank Sch&#228;ffler. Ich erwarte von den Abgeordneten der FDP auch nicht, dass sie das ganze dann bedingungslos unterst&#252;tzen und statt von Herrn Br&#252;derle von den FDP-Mitgliedern gesagt bekommen, wie sie abzustimmen haben. Ein positiver Mitgliederentscheid stellt nur eine gewisse Ausgeglichenheit her, so dass sich der Abgeordnete seiner eigentlich Aufgabe &#8220;Vertreter des ganzen Volks&#8221; zu sein annehmen kann, ohne dass in &#8220;Kamingespr&#228;chen&#8221; damit gedroht wird, dass es das dann wohl war mit dem sicheren Listenplatz f&#252;r 2013. Erstens gibt es &#8211; wenn die FDP so weiterwurstelt &#8211; bei der n&#228;chsten Bundestagswahl sowieso keine sicheren Listenpl&#228;tze f&#252;r die FDP mehr  und zweitens werden die Landeslisten von Landesparteitagen beschlossen und nicht von deren Vorsitzenden.</p>
<p>Da die Kreise vor dem n&#228;chsten Nominierungsparteitag frische Delegierte w&#228;hlen, k&#246;nnte es durchaus sein, dass da nicht nur die &#252;blichen Verd&#228;chtigen in Form von irgendwelchen Parteifunktion&#228;ren, die alle noch was in der FDP werden wollen, nominiert werden, sondern ganz einfache FDP-Parteimitglieder, die das ganze relativ unvoreingenommen sehen.</p>
<p>Obiges gilt &#252;brigens nicht nur f&#252;r die FDP, sondern f&#252;r alle Parteien. Wenn man sich mal <a href="http://spdnet.sozi.info/bawue/dl/WahlergebnisseLandesliste09.pdf" target="_blank">anschaut</a>, dass von den 15 SPD-Bundestagsabgeordneten aus Baden-W&#252;rttemberg gerade mal 2 (Platz 9 undPlatz 13) &#252;berhaupt einen Gegenkandidaten hatten, dann sieht es dort auch mehr nach abnicken statt eigenst&#228;ndigem Denken aus.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesparteitag der #FDP in Rostock</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/05/12/bundesparteitag-der-fdp-in-rostock/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 15:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[bpt]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[frauenquote]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende ist Bundesparteitag der FDP in Rostock. Neben Austausch bzw. Rochade der f&#252;hrenden Politikdarsteller sollen auch Antr&#228;ge beschlossen werden, unter anderem dieser hier: Frauen sollen mindestens 40% der Partei&#228;mter der Freien Demokratischen Partei -FDP innehaben. Wahlen zum Bundesvorstand, Landes-, Kreis-, Bezirks- und Ortsvorst&#228;nden sind dann g&#252;ltig, wenn mindestens 40% der gew&#228;hlten Mitglieder des jeweiligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende ist Bundesparteitag der FDP in Rostock.  Neben Austausch bzw. Rochade der f&#252;hrenden Politikdarsteller sollen auch <a href="http://parteitag.fdp.de/files/1018/Antragsbuch-62.BPT.pdf" target="_blank">Antr&#228;ge </a>beschlossen werden, unter anderem dieser hier:</p>
<blockquote><p>Frauen sollen mindestens 40% der Partei&#228;mter der Freien Demokratischen Partei -FDP innehaben. Wahlen zum Bundesvorstand, Landes-, Kreis-, Bezirks- und Ortsvorst&#228;nden sind dann g&#252;ltig, wenn mindestens 40% der gew&#228;hlten Mitglieder des jeweiligen Vorstandes Frauen sind.</p></blockquote>
<p>Wenn ich mir meinen Ortsverband ansehe, dann besteht der aus insgesamt 3 Vorstandsmitgliedern. Mindestens 40% sind also 2 von 3. Wenn das verabschiedet wird, m&#252;ssten wir alle Frauen des Ortsverbands &#252;berreden, f&#252;r den Vorstand zu kandidieren. Sonst h&#228;tten wir eine ung&#252;ltige Wahl. Gut, die Belgier kommen ja auch schon seit &#252;ber einem Jahr ohne Regierung aus, da sollte das auch uns ohne Vorstand gelingen.</p>
<blockquote><p>Auf Listen f&#252;r &#246;ffentliche Wahlen sollen mindestens 40% Frauen als Bewerberinnen aufgestellt werden. Wahllisten sind so aufzustellen, dass gew&#228;hrleistet ist, dass mindestens 40% der Vertreter in den zu w&#228;hlenden Parlamenten Frauen sind.</p></blockquote>
<p>Ich m&#246;chte dem Bundesvorstand der Bundesvereinigung LIBERALE FRAUEN e.V. jetzt nicht unterstellen, dass er keine Ahnung von Wahlrecht hat, aber der Gedanke dr&#228;ngt sich auf.  Bei der Bundestagswahl k&#246;nnte man die Landeslisten vermutlich noch relativ problemlos so gestalten, dass sich die Geschlechter abwechseln. Da die FDP mit dieser Politik vermutlich nicht Gefahr l&#228;uft, jemals wieder ein Direktmandat zu erringen, w&#228;re es zumindest machbar (wenn auch meines Erachtens nicht w&#252;nschenswert).  Bei allen anderen Wahlen, bei denen ich wahlberechtigt bin, ginge es aber schon nicht mehr.</p>
<ul>
<li>Bei den baden-w&#252;rttembergischen Landtagswahlen
<ul>
<li>gibt es keine Landeslisten, die Wahlkreisbewerber werden von der jeweiligen Parteibasis bestimmt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch Los bestimmt wird, welche mindestens 28 Wahlkreise eine Frau aufstellen m&#252;ssen, damit der Frauenanteil bei den Kandidierenden gewahrt ist</li>
<li> &#252;ber den Einzug in den Landtag entscheidet einzig der Erfolg im Wahlkreis. Da entscheidet der dumme W&#228;hler, wen er im Parlament sitzen haben m&#246;chte.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Man k&#246;nnte nat&#252;rlich verbindlich festschreiben, dass es immer gemischtgeschlechtliche Kandidierendenpaare (Erst- und Zweitkandidat) gibt, ein gew&#228;hlter m&#228;nnlicher Kandidat seine Wahl nicht annimmt und damit die Frau zum Zug kommt. Verbindlich festlegen kann man das aber nicht.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die einzige M&#246;glichkeit mit der man sicher stellen kann, dass der Frauenanteil der FDP im Landtag in Baden-W&#252;rttemberg bei mindestens 40% liegt ist, 3 M&#228;nner und 67 Frauen aufzustellen.</p>
<ul>
<li>Bei den baden-w&#252;rttembergischen Kommunalwahlen
<ul>
<li>d&#252;rfen die W&#228;hler panaschieren und kumulieren und somit</li>
<li>entscheiden die W&#228;hler, welche Kandidaten in Kreistag/Gemeinderat einziehen, nicht die Parteigremien.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Davon abgesehen, dass das ganze vermutlich rechtlich gar nicht m&#246;glich ist, finde ich den Vorschlag und die Begr&#252;ndung unpassend.</p>
<blockquote><p>17% der M&#228;nner w&#228;hlten die FDP, bei den Frauen waren es nur 13%. Bei den M&#228;nnern gab es Zugewinne in H&#246;he von 6 Punkten, bei den Frauen nur 4 Punkte. Es gab deutlich bessere Resultate und h&#246;here Zugewinne insbesondere bei den j&#252;ngeren M&#228;nnern. Steigerungen in der W&#228;hlergunst sind insbesondere dadurch zu erreichen, wenn sich die FDP verst&#228;rkt um die Frauen bem&#252;ht.</p></blockquote>
<p>Selbst wenn ich den Grammatikfehler &#252;bersehe, bleibt immer noch ein Logikfehler. Die Annahme geht davon aus, dass das m&#228;nnliche Geschlecht eines Kandidaten eine nennenswerte Anzahl von Frauen davon abh&#228;lt, ihn zu w&#228;hlen. Die Annahme unterstellt, Frauen w&#228;re des Geschlecht eines Politikers wichtiger als die Politik, die er macht. Aus der Tatsache, dass mehr M&#228;nner als Frauen bei der FDP kandidieren und die FDP von mehr M&#228;nnern als Frauen gew&#228;hlt wird, wird der Schluss gezogen: Wenn mehr Frauen kandidieren, wird insgesamt mehr FDP gew&#228;hlt. Wenn diese Einstellung bei den F&#252;hrungsgremien der Partei vorherrscht wundert es mich, dass uns &#252;berhaupt noch jemand w&#228;hlt (v&#246;llig unabh&#228;ngig vom Geschlecht). Davon abgesehen kann man bei Wahlen, bei denen der W&#228;hler nicht nur eine anonyme Parteiliste sondern echte Menschen w&#228;hlen kann, sehen, dass dieses Argument nicht zieht.</p>
<p>Und zum Schluss noch mein pers&#246;nlicher Lieblingssatz aus dem Antrag:</p>
<blockquote><p>Selbst bei der CSU gibt es inzwischen Quoten.</p></blockquote>
<p>Welch ein Argument. Selbst in Luxemburg gibt es einen Mindestlohn, selbst in der Schweiz gibt es eine Verm&#246;genssteuer. Wir wollen das jetzt auch!</p>
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		<title>Kandidaten-Homepage fertiggestellt</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/02/16/kandidaten-homepage-fertiggestellt/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 20:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[baden-württemberg.wahlkreis ravensburg]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.markus-ritter.de/2011/02/16/kandidaten-homepage-fertiggestellt/</guid>
		<description><![CDATA[Auf diesem Blog war es in den letzten Wochen eher ruhig, was unter anderem daran liegt, dass ich auf anderen Blog-Baustellen besch&#228;ftigt war, von denen eine seit Heute abgeschlossen ist. Die Wahlkampfseite des FDP-Landtagskandidaten f&#252;r den Wahlkreis Ravensburg &#8211; Benjamin Strasser &#8211; ist live.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf diesem Blog war es in den letzten Wochen eher ruhig, was unter anderem daran liegt, dass ich auf anderen Blog-Baustellen besch&#228;ftigt war, von denen eine seit Heute abgeschlossen ist.</p>
<p align="center">
<p align="center"><img style="BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px" hspace="2" alt="homepage-strasser" vspace="2" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/homepage-strasser-1.jpg" width="680" height="464" /></p>
<p>Die Wahlkampfseite des FDP-Landtagskandidaten f&#252;r den Wahlkreis Ravensburg &#8211; Benjamin Strasser &#8211; ist live.</p>
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