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	<title>... und alle Fragen offen? &#187; generationengerechtigkeit</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>Und tsch&#252;ss?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 06:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[auiswandern]]></category>
		<category><![CDATA[generationengerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>

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		<description><![CDATA[1969 beliefen sich die Zinszahlungen des Bundes auf 3,2 Prozent des Bundeshaushalts; im Jahre 2008 haben sich die Zinsausgaben auf 15 Prozent belaufen, Tendenz steigend. [..] Vier Komponenten legen 80 bis 85 Prozent des Bundeshaushaltes fest: die Schulden, die Zahlungen an die Rentenversicherung, die gesetzlichen Leistungen und die Betriebsausgaben des Bundes. In Wirklichkeit entscheiden Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>1969 beliefen sich die Zinszahlungen des Bundes auf 3,2 Prozent des Bundeshaushalts; im Jahre 2008 haben sich die Zinsausgaben auf 15 Prozent belaufen, Tendenz steigend.</p>
<p>[..]</p>
<p>Vier Komponenten legen 80 bis 85 Prozent des Bundeshaushaltes fest:<br />
die Schulden, die Zahlungen an die Rentenversicherung, die gesetzlichen Leistungen und die Betriebsausgaben des Bundes. In Wirklichkeit entscheiden Sie als Souver&#228;n des Landes frei nur noch &#252;ber 15 Prozent des Bundeshaushaltes, mehr nicht.</p>
<p align="right">Peer Steinbr&#252;ck, Bundesfinanzminister, SPD</p>
</blockquote>
<p>Dazu mischen wir dann das Zinsniveau der derzeitigen Bundesanleihen, schauen mal schnell nach, wo dieses Niveau denn bspw. Anfang der 90er Jahre lag, werfen einen Blick auf die Bev&#246;lkerungsentwicklung in Deutschland in den n&#228;chsten 20 Jahren und kommen vermutlich zu einem &#228;hnlichen Schluss wie diesem:</p>
<blockquote>
<p>Die Geburtsjahrg&#228;nge zwischen 1980 und 2000 haben nach einer Studie der Berenberg Bank und des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) die Hauptlast der deutschen Staatsverschuldung zu tragen.</p>
</blockquote>
<p>Die grundlegende Frage ist allerdings: machen sie das auch?</p>
<p>Der Wanderungssaldo f&#252;r die Bundesrepublik ist schon seit 17 Jahren negativ (wenn man die Aussiedler abzieht, die in der Statistik als Deutsche gez&#228;hlt werden) und entgegen dem Bild, das diverse Auswanderer-Doku-Soaps zeichnen, sind das in der Masse nicht diejenigen, die in Deutschland keinen Fu&#223; auf den Boden gebracht haben. Es sind oft diejenigen, die (ob zu Recht oder zu Unrecht) als Leistungstr&#228;ger bezeichnet werden. Menschen, die eine hohe Steuer- und Abgabenlast haben und deren Arbeitskraft auch in anderen L&#228;ndern mit (f&#252;r sie) g&#252;nstigeren Bedingungen gesucht wird.</p>
<p>Anders als noch vor 30 bis 40 Jahren ist Auswandern kein nur schwer &#252;berwindbares Hindernis mehr, die europ&#228;ische Einigung hat auch f&#252;r normale Arbeitnehmer viel vereinfacht.</p>
<p>Es wird das passieren, was in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung zu beobachten ist: Die Leute ziehen weg und zur&#252;ck bleiben oft nur die, f&#252;r die ein Wechsel des Landes keinen Vorteil bringen w&#252;rde (was des &#214;fteren neudeutsch mit braindrain bezeichnet wird oder eher despektierlich mit dem Satz &#8220;nur die Alten und die Dummen bleiben&#8221;).</p>
<p>Ob diejenigen, die mit vollem Anlauf und im klaren Bewu&#223;tsein ihrer Taten den Karren in den Dreck gefahren haben, den Auswandernden dann irgendwelche wie auch immer gearteten moralischen Vorhaltungen ob ihres &#8220;unsozialen&#8221; Verhaltens machen k&#246;nnen, wage ich zu bezweifeln. Kommen (also die Vorhaltungen) werden sie vermutlich trotzdem.</p>
<p>Vielleicht besinnt man sich auch auf die Ideen der Vorg&#228;nger und f&#252;hrt wieder eine Reichsfluchtsteuer ein (daf&#252;r muss man nur das Aussensteuergesetz ein wenig aufbohren), <del>oder man baut eine Mauer</del> Sicherlich hat niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen, aber was will man machen, wenn 28% der Bev&#246;lkerung im Rentenalter sind und es niemanden gibt, der f&#252;r sie und die 2 Billionen Staatsschulden aufkommen will?</p>
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