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	<title>... und alle Fragen offen? &#187; Landtag</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>Landtagswahl in Baden-W&#252;rttemberg: Wahlprognose</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 12:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Emnid hat im Auftrag des Focus eine Wahlumfrage zur Landtagswahl am 27. M&#228;rz in Baden-W&#252;rttemberg gemacht1 . Die Rechnung von CDU und Gr&#252;nen, das zu einem Zweikampf zwischen sich hochzustilisieren und damit die anderen Parteien an den Rand zu dr&#252;cken, scheint aufzugehen. Ob der Spitzenkandidat der ehemaligen Arbeiterpartei, ein Jurist, der in seinem Leben noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Emnid hat im Auftrag des Focus eine Wahlumfrage zur Landtagswahl am 27. M&#228;rz in Baden-W&#252;rttemberg gemacht<sup><a href="http://blog.markus-ritter.de/2010/12/19/landtagswahl-in-baden-wuerttemberg-wahlprognose/#footnote_0_2147" id="identifier_0_2147" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Quelle: http://www.wahlrecht.de">1</a></sup> .</p>
<p><img src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/wahlprognose-baden-wuerttemberg-landtagswahl-2011-dezember-1.png" alt="wahlprognose-baden-wuerttemberg-landtagswahl-2011-dezember" hspace="2" vspace="2" width="650" height="458" /></p>
<p>Die Rechnung von CDU und Gr&#252;nen, das zu einem Zweikampf zwischen sich hochzustilisieren und damit die anderen Parteien an den Rand zu dr&#252;cken, scheint aufzugehen.</p>
<p>Ob der Spitzenkandidat der ehemaligen Arbeiterpartei, ein Jurist, der in seinem Leben noch keinen einzigen Arbeitstag ausserhalb des Politzirkus verbracht hat (vom H&#246;rsaal gleich in den Plenarsaal) so geschickt gew&#228;hlt war, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Der W&#228;hler hat ein Einsehen mit der FDP und m&#246;chte sie nach den ganzen internen Querelen nicht auch noch mit Mandaten oder gar einer Regierungsbeteiligung belasten.</p>
<p><strong>Noch 98 Tage bis zur Landtagswahl.</strong></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2147" class="footnote">Quelle: <a title="Landtagswahl ba-W&#252;" href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/baden-wuerttemberg.htm" target="_blank">http://www.wahlrecht.de</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Julis in Ba-W&#252; m&#246;chten Wahlrecht &#228;ndern</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[baden-württemberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Jungen Liberalen in Baden-W&#252;rttemberg m&#246;chten das Landtagswahlrecht &#228;ndern. http://www.julis-bw.de/node/1240 Die FDP/DVP Baden-W&#252;rttemberg setzt sich f&#252;r eine Reform des Landtagswahlrechts zu einer personalisierten Verh&#228;ltniswahl mit zwei Stimmen ein, das sich am Bundeswahlrecht orientiert. Mit der Landesstimme(&#8220;Zweitstimme&#8221;) w&#228;hlt der W&#228;hler demnach eine geschlossene Parteiliste. Auf den ersten Blick sieht das ganze (gerade f&#252;r Parteien jenseits der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jungen Liberalen in Baden-W&#252;rttemberg m&#246;chten das Landtagswahlrecht &#228;ndern.</p>
<p><a href="http://www.julis-bw.de/node/1240">http://www.julis-bw.de/node/1240</a></p>
<blockquote><p>Die FDP/DVP Baden-W&#252;rttemberg setzt sich f&#252;r eine Reform des Landtagswahlrechts zu einer personalisierten Verh&#228;ltniswahl mit zwei Stimmen ein, das sich am Bundeswahlrecht orientiert. Mit der Landesstimme(&#8220;Zweitstimme&#8221;) w&#228;hlt der W&#228;hler demnach eine geschlossene Parteiliste.</p>
</blockquote>
<p>Auf den ersten Blick sieht das ganze (gerade f&#252;r Parteien jenseits der CDU) verf&#252;hrerisch aus.</p>
<p>Bei einer Landesliste</p>
<ul>
<li>kann der Proporz viel besser erreicht werden, zwischen M&#228;nnern/Frauen, Alten/Jungen, Badnern/Schwaben &#8230;</li>
<li>liegt die Zusammensetzung der Fraktion beim Landesparteitag (mit einem hohen Anteil altgedienter Parteimitglieder) und nicht bei 70 Wahlkreisversammlungen, die teilweise nur <del>sau</del>m&#228;ssig <del>schlecht</del> besucht waren/sind (des &#246;fteren lag die Anzahl der Wahlberechtigten unter 20)</li>
<li>man ist als Kandidat nicht so sehr davon abh&#228;ngig, wen die politische Konkurrenz im Wahlkreis aufstellt</li>
<li>auch Kandidaten aus Diaspora-Gebieten (f&#252;r die SPD z.B. ganz Baden-W&#252;rttemberg mit Ausnahme von Mannheim I) haben eine Chance, in den Landtag zu kommen</li>
<li>gerade in knappen Wahlkreisen spielt die Lagerproblematik keine Rolle (man k&#246;nnte als FDP-Anh&#228;nger in Mannheim I den CDU-Abgeordneten mit seiner Erststimme und die FDP mit der Zweitstimme w&#228;hlen).</li>
</ul>
<p>Auf der anderen Seite gehen viele M&#246;glichkeiten der Einflussnahme der Basis verloren. Die politische Einflu&#223;m&#246;glichkeit w&#252;rde ebenso wie auf Bundesebene darauf beschr&#228;nkt, <span style="text-decoration: line-through;">2</span> 5 Mitglieder f&#252;r den Landesparteitag bzw. zur Landesvertreterversammlung zu w&#228;hlen und ansonsten noch einen chancenlosen Direktkandidaten zu nominieren. Dessen Erfolg h&#228;ngt einzig davon ab, wie weit nach oben er es in die Landesliste schafft, das Wahlkreisergebnis ist nebens&#228;chlich. Man erschafft damit Abgeordnete, die ihr Mandat nicht dem W&#228;hler (dass sind die, die kurz vor der Wahl immer als Souver&#228;n bezeichnet werden und von denen gem&#228;&#223; diesem komischen Grundgesetz alle Staatsgewalt ausgeht) verdanken, sondern einzig der Partei. Das kann man gut finden, muss man aber nicht.</p>
<p>Wenn man sich die letzte Bundestagswahl im Wahlkreis Ravensburg anschaut, dann hat der Direktkandidat dort 14,1% der Erststimmen geholt, stand allerdings nur auf Platz 36 der Landesliste. Das hat nicht gereicht.</p>
<p>Der Direktkandidat aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Stadt hat 8,4% der Erststimmen auf sich vereinigen k&#246;nnen, allerdings hat es bei ihm aufgrund des Listenplatzes 15 noch mit einem Einzug in den Bundestag geklappt. F&#252;r Freiburg und Mannheim gilt das gleiche. Um in Baden-W&#252;rttemberg ein nicht durch die Landesliste abgesicherter Erstkandidat f&#252;r die FDP bei einer Bundestagswahl zu werden, braucht es sehr viel Zeit, Geld und Enthusiasmus. Ein &#252;berdurchschnittliches Erststimmenergebnis wird bei der Aufstellung der n&#228;chsten Landesliste n&#228;mlich weder automatisch noch manuell ber&#252;cksichtigt. Da kommt es nur darauf an, aus welcher Region man kommt und ob es bekanntere oder bereits im Bundestag sitzende FDP-Mitglieder gibt, die den Platz beanspruchen.</p>
<p>Die FDP wird von vielen als Partei wahrgenommen, die man auf Bundes- und Landesebene w&#228;hlen kann, darunter spielt sie in vielen Regionen keine Rolle. Wenn man sich die Zahlen der Kommunalwahl 2009 und die der gleichzeitig stattfindenden Europawahlen anschaut, dann sieht man eine grosse Stimmdiskrepanz. Bei den Kreistagswahlen erreichte die FDP 7,8%, bei den Gemeinderatswahlen 6,2% und bei den Europawahlen 14,1%. Das nur darauf zu schieben, dass die FDP eben eine kleine Partei ist, die in kleinen Parlamenten unterrepr&#228;sentiert ist, wird durch die Tatsache widerlegt, dass die Gr&#252;nen im Vergleich zu den 15,0% bei der Europawahl mit 10,3% bei den Gemeinderatswahlen und 11,7% bei den Kreistagswahlen erheblich weniger W&#228;hler beim Wechseln der Stimmzettel verloren haben, als die FDP.</p>
<p>Wenn man der Basis jetzt noch die M&#246;glichkeit nimmt, Kandidaten f&#252;r den Landtag zu nominieren in dem man das ganze auf eine (f&#252;r das einfache FDP-Mitglied)relativ anonmye Versammlung in Stuttgart (oder wo auch immer sie tagt) deligiert, k&#246;nnte die Lust auf die Mitarbeit weiter schm&#228;lern</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnte man jetzt sagen, dass sich die FDP auf ihre Kernkompetenzen besinnen sollte und das politische Gesch&#228;ft den Profis &#252;berl&#228;sst, die jetzt in ihrer 6. Wahlperiode (Birgit Homburger) bzw. 4. Wahlperiode (Dirk Niebel, Ernst Burgbacher) im Bundestag sitzen.</p>
<p>Dann besteht meines Erachtens aber die Gefahr, dass der Unterbau komplett wegbricht.</p>
<p>Die FDP ist nicht so tief in der Gesellschaft verankert und geht wie alle Parteien durch Hochs (wenn gerade die politische Konkurrenz regiert) und Tiefs (wenn sie selbst am regieren sind). Allerdings geht es bei der FDP oft darum, den Einzug ins Parlament &#252;berhaupt zu schaffen.</p>
<p>Ende der 90er Jahre war die FDP in den Landesparlamenten von Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachen-Anhalt und Th&#252;ringen nicht vertreten und hatte 6,2% Zweitstimmen bei der Bundestagswahl. Dann kam rot-gr&#252;n und schwarz-rot. Momentan sitzt die FDP wieder in 15 von 16 L&#228;nderparlamenten, ist an 7 Landesregierungen beteiligt, hat ein Zweitstimmenergebnis von 14,6% bei der letzten Bundestagswahl erreicht, sitzt in der Bundesregierung und befindet sich umfragetechnisch in einem der tiefsten T&#228;ler der letzten 20 Jahre.</p>
<p>F&#252;r den Hype und den einmaligen Wahlerfolg sind sicher die Politprofis wie Westerwelle, Homburger und Niebel verantwortlich. Daf&#252;r, dass sich die FDP dauerhaft oberhalb der 5%-H&#252;rde etabliert, braucht es die Basis. Der die Illusion der Beteiligung zu nehmen k&#246;nnte sich auf lange Sicht als sch&#228;dlicher erweisen als Steuererh&#246;hungen oder Umsatzsteuersenkungen f&#252;r Hotel&#252;bernachtungen.</p>
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		<title>Zweierlei Ma&#223;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[zuschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Informationen der Neuen Westf&#228;lischen (Donnerstagsausgabe) haben au&#223;er CDU-Generalsekret&#228;r Hendrik W&#252;st auch andere NRW-Landtagsabgeordnete zu Unrecht doppelt Zusch&#252;sse zu ihrer Krankenversicherung kassiert. Das sagte Landtagspr&#228;sidentin Regina van Dinther (CDU) im Pr&#228;sidium des Parlaments, ohne Namen zu nennen. Sie best&#228;tigte die Vermutung, dass sich einige der &#8220;S&#252;nder&#8221; zur Zeit um ihre Wiederaufstellung als Landtagskandidat bem&#252;hten. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nach Informationen der Neuen Westf&#228;lischen (Donnerstagsausgabe) haben au&#223;er CDU-Generalsekret&#228;r Hendrik W&#252;st auch andere NRW-Landtagsabgeordnete zu Unrecht doppelt Zusch&#252;sse zu ihrer Krankenversicherung kassiert.</p>
<p>Das sagte Landtagspr&#228;sidentin Regina van Dinther (CDU) im Pr&#228;sidium des Parlaments, ohne Namen zu nennen. Sie best&#228;tigte die Vermutung, dass sich einige der &#8220;S&#252;nder&#8221; zur Zeit um ihre Wiederaufstellung als Landtagskandidat bem&#252;hten.</p>
</blockquote>
<p>Es gibt also weitere Abgeordnete, die anscheinend des sinnentnehmenden Lesens nicht m&#228;chtig sind. Schlimm genug.</p>
<p>Dass dann allerdings die Landtagspr&#228;sidentin den W&#228;hler nicht dar&#252;ber informieren will, welche der Landtagsmitglieder mit dieser eklatanten Schw&#228;che ausgestattet sind, finde ich bedenklich. Schliesslich stimmen diese Damen und Herren &#252;ber eine Vielzahl von Gesetzesinitiativen ab. Da w&#252;sste ich schon gerne, ob mein Abgeordneter auch verstanden hat, &#252;ber was er abstimmt, oder ob er nur dem Arm seiner Fraktionsvorsitzenden folgt.</p>
<p>Die Bestimmung im Abgeordnetengesetz von Nordrhein-Westfalen ist, wie bereits in diesem Blog erw&#228;hnt, eher einfach und verst&#228;ndlich gehalten:</p>
<blockquote><p><strong>Wird aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine entsprechende Leistung von anderen Stellen gezahlt, so wird der Zuschuss nach diesem Gesetz insoweit gek&#252;rzt.</strong></p>
</blockquote>
<p>Die Mitwirkungspflichten liebe MdL, die ihr bei anderen immer so vehement einfordert, wenn es um den Bezug von staatlichen Leistungen geht, diese Mitwirkungspflichten werden auch von Euch verlangt.</p>
<p>Euch m&#246;chte ich sehen, wenn mal wieder ein ALG-II-Empf&#228;nger eine Mietminderung (wegen bspw. ausgefallener Heizung) nicht gleich der Arge mitteilt (was er gem. § 22 SGB II eigentlich m&#252;sste). Da ist dann gleich die Rede von Betrug, Leistungserschleichung etc.</p>
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		<title>Artikel 70 III Th&#252;ringer Landesverfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 13:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht einzuordnen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[linke]]></category>
		<category><![CDATA[minderheitsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur f&#252;r all diejenigen, die sich gefragt haben, wer denn Ministerpr&#228;sident in Th&#252;ringen werden k&#246;nnte, wenn die SPD weder mit der CDU (wegen Althaus) noch mit der Linken (weil man bei denen nicht Juniorpartner sein will) koaliert. Artikel 70 III Th&#252;ringer Landesverfassung Der Ministerpr&#228;sident wird vom Landtag mit der Mehrheit seiner Mitglieder ohne Aussprache in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur f&#252;r all diejenigen, die sich gefragt haben, wer denn Ministerpr&#228;sident in Th&#252;ringen werden k&#246;nnte, wenn die SPD weder mit der CDU (wegen Althaus) noch mit der Linken (weil man bei denen nicht Juniorpartner sein will) koaliert.</p>
<blockquote><p><a title="Landesverfassung Th&#252;ringen" href="http://www.thueringen.de/imperia/md/content/landtag/gesetze/verfassung_internet.pdf" target="_blank">Artikel 70 III Th&#252;ringer Landesverfassung</a></p>
<p>Der Ministerpr&#228;sident wird vom Landtag mit der Mehrheit seiner Mitglieder ohne Aussprache in geheimer Abstimmung gew&#228;hlt. Erh&#228;lt im ersten Wahlgang niemand diese Mehrheit, so findet ein neuer Wahlgang statt. Kommt die Wahl auch im zweiten Wahlgang nicht zustande, so ist gew&#228;hlt, wer in einem weiteren Wahlgang die meisten Stimmen erh&#228;lt.</p></blockquote>
<p>Und jetzt noch schnell die Sitzverteilung nach der vorgestrigen Wahl:</p>
<pre>CDU        30</pre>
<pre>Die Linke  27</pre>
<pre>SPD        18</pre>
<pre>FDP         7</pre>
<pre>Gr&#252;ne       6</pre>
<p>Wenn man davon ausgeht, dass Herr Althaus wohl nicht alle Stimmen von CDU und FDP erh&#228;lt, wenn er sich ohne Koalitionspartner zur Wahl stellt, reichen Herrn Ramelow f&#252;r das Amt des Ministerpr&#228;sidenten ein Drittel der Stimmen von SPD und Gr&#252;nen, um Ministerpr&#228;sident zu werden.</p>
<p>Wer jetzt einwendet, dass die CDU in der Not wohl geschlossen hinter Dieter Althaus stehen wird sollte erstens einen Blick nach Schleswig-Holstein und Hessen werfen (auch wenn&#8217;s da eher Abgeordnete der politischen Konkurrenz waren) und sich zweitens &#252;berlegen, ob denn wirklich alle CDU-Abgeordneten im th&#252;ringischen Landtag ein Interesse daran haben, dass Althaus weitermacht (was, wenn man diversen Berichten glauben darf durchaus zweifelhaft ist).</p>
<p><strong>[Gewagte Theorie]</strong></p>
<p>Zuerst wird Althaus abgeschossen, indem er nicht alle CDU-Stimmen bekommt und dadurch Ramelow zum Ministerpr&#228;sidenten gew&#228;hlt wird. Althaus tritt zur&#252;ck, Schwarz und Rot haben sich wieder lieb und w&#228;hlen &#252;ber einen konstruktives Misstrauensvotum (gem&#228;&#223; Artikel 73 der th&#252;ringischen Verfassung) Frau Lieberknecht zur neuen Ministerpr&#228;sidentin.</p>
<p><strong>[/gewagte Theorie]</strong></p>
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