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	<title>... und alle Fragen offen? &#187; wahlrecht</title>
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	<description>Kurioses und Alltägliches</description>
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		<title>Julis in Ba-W&#252; m&#246;chten Wahlrecht &#228;ndern</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/06/16/julis-in-ba-wue-moechten-wahlrecht-aendern/</link>
		<comments>http://blog.markus-ritter.de/2010/06/16/julis-in-ba-wue-moechten-wahlrecht-aendern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[baden-württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[basis]]></category>
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		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jungen Liberalen in Baden-W&#252;rttemberg m&#246;chten das Landtagswahlrecht &#228;ndern. http://www.julis-bw.de/node/1240 Die FDP/DVP Baden-W&#252;rttemberg setzt sich f&#252;r eine Reform des Landtagswahlrechts zu einer personalisierten Verh&#228;ltniswahl mit zwei Stimmen ein, das sich am Bundeswahlrecht orientiert. Mit der Landesstimme(&#8220;Zweitstimme&#8221;) w&#228;hlt der W&#228;hler demnach eine geschlossene Parteiliste. Auf den ersten Blick sieht das ganze (gerade f&#252;r Parteien jenseits der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jungen Liberalen in Baden-W&#252;rttemberg m&#246;chten das Landtagswahlrecht &#228;ndern.</p>
<p><a href="http://www.julis-bw.de/node/1240">http://www.julis-bw.de/node/1240</a></p>
<blockquote><p>Die FDP/DVP Baden-W&#252;rttemberg setzt sich f&#252;r eine Reform des Landtagswahlrechts zu einer personalisierten Verh&#228;ltniswahl mit zwei Stimmen ein, das sich am Bundeswahlrecht orientiert. Mit der Landesstimme(&#8220;Zweitstimme&#8221;) w&#228;hlt der W&#228;hler demnach eine geschlossene Parteiliste.</p>
</blockquote>
<p>Auf den ersten Blick sieht das ganze (gerade f&#252;r Parteien jenseits der CDU) verf&#252;hrerisch aus.</p>
<p>Bei einer Landesliste</p>
<ul>
<li>kann der Proporz viel besser erreicht werden, zwischen M&#228;nnern/Frauen, Alten/Jungen, Badnern/Schwaben &#8230;</li>
<li>liegt die Zusammensetzung der Fraktion beim Landesparteitag (mit einem hohen Anteil altgedienter Parteimitglieder) und nicht bei 70 Wahlkreisversammlungen, die teilweise nur <del>sau</del>m&#228;ssig <del>schlecht</del> besucht waren/sind (des &#246;fteren lag die Anzahl der Wahlberechtigten unter 20)</li>
<li>man ist als Kandidat nicht so sehr davon abh&#228;ngig, wen die politische Konkurrenz im Wahlkreis aufstellt</li>
<li>auch Kandidaten aus Diaspora-Gebieten (f&#252;r die SPD z.B. ganz Baden-W&#252;rttemberg mit Ausnahme von Mannheim I) haben eine Chance, in den Landtag zu kommen</li>
<li>gerade in knappen Wahlkreisen spielt die Lagerproblematik keine Rolle (man k&#246;nnte als FDP-Anh&#228;nger in Mannheim I den CDU-Abgeordneten mit seiner Erststimme und die FDP mit der Zweitstimme w&#228;hlen).</li>
</ul>
<p>Auf der anderen Seite gehen viele M&#246;glichkeiten der Einflussnahme der Basis verloren. Die politische Einflu&#223;m&#246;glichkeit w&#252;rde ebenso wie auf Bundesebene darauf beschr&#228;nkt, <span style="text-decoration: line-through;">2</span> 5 Mitglieder f&#252;r den Landesparteitag bzw. zur Landesvertreterversammlung zu w&#228;hlen und ansonsten noch einen chancenlosen Direktkandidaten zu nominieren. Dessen Erfolg h&#228;ngt einzig davon ab, wie weit nach oben er es in die Landesliste schafft, das Wahlkreisergebnis ist nebens&#228;chlich. Man erschafft damit Abgeordnete, die ihr Mandat nicht dem W&#228;hler (dass sind die, die kurz vor der Wahl immer als Souver&#228;n bezeichnet werden und von denen gem&#228;&#223; diesem komischen Grundgesetz alle Staatsgewalt ausgeht) verdanken, sondern einzig der Partei. Das kann man gut finden, muss man aber nicht.</p>
<p>Wenn man sich die letzte Bundestagswahl im Wahlkreis Ravensburg anschaut, dann hat der Direktkandidat dort 14,1% der Erststimmen geholt, stand allerdings nur auf Platz 36 der Landesliste. Das hat nicht gereicht.</p>
<p>Der Direktkandidat aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Stadt hat 8,4% der Erststimmen auf sich vereinigen k&#246;nnen, allerdings hat es bei ihm aufgrund des Listenplatzes 15 noch mit einem Einzug in den Bundestag geklappt. F&#252;r Freiburg und Mannheim gilt das gleiche. Um in Baden-W&#252;rttemberg ein nicht durch die Landesliste abgesicherter Erstkandidat f&#252;r die FDP bei einer Bundestagswahl zu werden, braucht es sehr viel Zeit, Geld und Enthusiasmus. Ein &#252;berdurchschnittliches Erststimmenergebnis wird bei der Aufstellung der n&#228;chsten Landesliste n&#228;mlich weder automatisch noch manuell ber&#252;cksichtigt. Da kommt es nur darauf an, aus welcher Region man kommt und ob es bekanntere oder bereits im Bundestag sitzende FDP-Mitglieder gibt, die den Platz beanspruchen.</p>
<p>Die FDP wird von vielen als Partei wahrgenommen, die man auf Bundes- und Landesebene w&#228;hlen kann, darunter spielt sie in vielen Regionen keine Rolle. Wenn man sich die Zahlen der Kommunalwahl 2009 und die der gleichzeitig stattfindenden Europawahlen anschaut, dann sieht man eine grosse Stimmdiskrepanz. Bei den Kreistagswahlen erreichte die FDP 7,8%, bei den Gemeinderatswahlen 6,2% und bei den Europawahlen 14,1%. Das nur darauf zu schieben, dass die FDP eben eine kleine Partei ist, die in kleinen Parlamenten unterrepr&#228;sentiert ist, wird durch die Tatsache widerlegt, dass die Gr&#252;nen im Vergleich zu den 15,0% bei der Europawahl mit 10,3% bei den Gemeinderatswahlen und 11,7% bei den Kreistagswahlen erheblich weniger W&#228;hler beim Wechseln der Stimmzettel verloren haben, als die FDP.</p>
<p>Wenn man der Basis jetzt noch die M&#246;glichkeit nimmt, Kandidaten f&#252;r den Landtag zu nominieren in dem man das ganze auf eine (f&#252;r das einfache FDP-Mitglied)relativ anonmye Versammlung in Stuttgart (oder wo auch immer sie tagt) deligiert, k&#246;nnte die Lust auf die Mitarbeit weiter schm&#228;lern</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnte man jetzt sagen, dass sich die FDP auf ihre Kernkompetenzen besinnen sollte und das politische Gesch&#228;ft den Profis &#252;berl&#228;sst, die jetzt in ihrer 6. Wahlperiode (Birgit Homburger) bzw. 4. Wahlperiode (Dirk Niebel, Ernst Burgbacher) im Bundestag sitzen.</p>
<p>Dann besteht meines Erachtens aber die Gefahr, dass der Unterbau komplett wegbricht.</p>
<p>Die FDP ist nicht so tief in der Gesellschaft verankert und geht wie alle Parteien durch Hochs (wenn gerade die politische Konkurrenz regiert) und Tiefs (wenn sie selbst am regieren sind). Allerdings geht es bei der FDP oft darum, den Einzug ins Parlament &#252;berhaupt zu schaffen.</p>
<p>Ende der 90er Jahre war die FDP in den Landesparlamenten von Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachen-Anhalt und Th&#252;ringen nicht vertreten und hatte 6,2% Zweitstimmen bei der Bundestagswahl. Dann kam rot-gr&#252;n und schwarz-rot. Momentan sitzt die FDP wieder in 15 von 16 L&#228;nderparlamenten, ist an 7 Landesregierungen beteiligt, hat ein Zweitstimmenergebnis von 14,6% bei der letzten Bundestagswahl erreicht, sitzt in der Bundesregierung und befindet sich umfragetechnisch in einem der tiefsten T&#228;ler der letzten 20 Jahre.</p>
<p>F&#252;r den Hype und den einmaligen Wahlerfolg sind sicher die Politprofis wie Westerwelle, Homburger und Niebel verantwortlich. Daf&#252;r, dass sich die FDP dauerhaft oberhalb der 5%-H&#252;rde etabliert, braucht es die Basis. Der die Illusion der Beteiligung zu nehmen k&#246;nnte sich auf lange Sicht als sch&#228;dlicher erweisen als Steuererh&#246;hungen oder Umsatzsteuersenkungen f&#252;r Hotel&#252;bernachtungen.</p>
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		<title>Wahl in Grossbritannien</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[mehrheitswahl]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sich die Briten mit dem Ausz&#228;hlen Zeit lassen (momentan fehlen noch 8 Wahlkreise, auf einen m&#252;ssen wir noch bis Ende Mai warten), bleibt mir Zeit, einen alten Beitrag hervorzukramen: http://blog.markus-ritter.de/2009/10/09/ein-bundestag-nach-mehrheitswahlrecht Und weil n&#228;chstes Jahr die Landtagswahl in Baden-W&#252;rttemberg ansteht, gibt es auch noch ein Schaubild f&#252;r den baden-w&#252;rttembergischen Landtag, wenn er denn im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sich die Briten mit dem Ausz&#228;hlen Zeit lassen (momentan fehlen noch 8 Wahlkreise, auf einen m&#252;ssen wir noch bis Ende Mai warten), bleibt mir Zeit, einen alten Beitrag hervorzukramen:</p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/2009/10/09/ein-bundestag-nach-mehrheitswahlrecht">http://blog.markus-ritter.de/2009/10/09/ein-bundestag-nach-mehrheitswahlrecht</a></p>
<p><img src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/erststimmenverteilung.png" border="0" alt="" hspace="0" align="baseline" /></p>
<p>Und weil n&#228;chstes Jahr die Landtagswahl in Baden-W&#252;rttemberg ansteht, gibt es auch noch ein Schaubild f&#252;r den baden-w&#252;rttembergischen Landtag, wenn er denn im Jahr 2006 nach Mehrheitswahlrecht gew&#228;hlt worden w&#228;re.</p>
<p><img src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/landtag-bw-mehrheitswahlrecht.png" alt="landtag-bw-mehrheitswahlrecht" width="433" height="300" /></p>
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		<title>der lange Schatten der Landtagswahl 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[baden-württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[f&#228;llt langsam auf den Landkreis Ravensburg. Die CDU hat bereits beide Kandidaten f&#252;r die Wahlkreise Ravensburg (Wahlkreis 69) und Wangen (WK 68) nominiert, die anderen Parteien werden in den n&#228;chsten Wochen folgen. Das Wahlsystem habe ich hier ein bisschen n&#228;her erl&#228;utert. Welche Auswirkungen das auf die beiden Wahlkreise des Landkreises hat, folgt jetzt. Da es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>f&#228;llt langsam auf den Landkreis Ravensburg. Die CDU hat bereits beide Kandidaten f&#252;r die Wahlkreise Ravensburg (Wahlkreis 69) und Wangen (WK 68) nominiert, die anderen Parteien werden in den n&#228;chsten Wochen folgen.</p>
<p>Das Wahlsystem habe ich <a title="Landtagswahlen in Baden-W&#252;rttemberg" href="http://blog.markus-ritter.de/2010/01/26/landtagswahlen-in-baden-wuerttemberg-wie-wird-gewaehlt/" target="_blank">hier</a> ein bisschen n&#228;her erl&#228;utert. Welche Auswirkungen das auf die beiden Wahlkreise des Landkreises hat, folgt jetzt.</p>
<p>Da es keine Landeslisten gibt, entscheidet sich erst am Wahltag, wer f&#252;r die jeweiligen Parteien die Ausgleichssitze besetzt, die sich aus dem Verh&#228;ltnisausgleich auf Landesebene ergeben.</p>
<p>Bei der letzten Wahl standen dem Regierungspr&#228;sidium T&#252;bingen folgende Landtagssitze zu:</p>
<table border="2" cellspacing="2" cellpadding="1">
<tr>
<td width="50">CDU</td>
<td width="50">SPD</td>
<td width="50">FDP</td>
<td width="50">Gr&#252;ne</td>
</tr>
<tr>
<td>11</td>
<td>5</td>
<td>2</td>
<td>3</td>
</tr>
</table>
<p>Die Sitze der CDU waren schnell verteilt. Alle 11 Wahlkreisgewinner zogen in den Landtag ein. F&#252;r die anderen Parteien h&#228;tten sich (nach neuem Wahlrecht) folgende Zahlen ergeben:</p>
<table border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tr>
<td colspan="2">
<div align="center">Wahlkreis</div>
</td>
<td width="100">SPD</td>
<td width="100">FDP</td>
<td width="100">Gr&#252;ne</td>
</tr>
<tr>
<td width="180">Reutlingen</td>
<td width="30" align="right">60</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">24,00 % (3)</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">11,92 % (1)</td>
<td align="right">14,79 % (4)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hechingen-M&#252;nsigen</td>
<td align="right">61</td>
<td align="right">21,70 % (6)</td>
<td align="right">10,91 % (3)</td>
<td align="right">11,28 % (7)</td>
</tr>
<tr>
<td>T&#252;bingen</td>
<td align="right">62</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">21,96 % (5)</td>
<td align="right">8,81 % (7)</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">22,12 % (1)</td>
</tr>
<tr>
<td>Balingen</td>
<td align="right">63</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">26,20 % (1)</td>
<td align="right">8,97 % (5)</td>
<td align="right">5,47 % (11)</td>
</tr>
<tr>
<td>Ulm</td>
<td align="right">64</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">24,42 % (2)</td>
<td align="right">7,86 % (10)</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">17,47 % (2)</td>
</tr>
<tr>
<td>Ehingen</td>
<td align="right">65</td>
<td align="right">19,34 % (8)</td>
<td align="right">8,32 % (8)</td>
<td align="right">10,56 % (8)</td>
</tr>
<tr>
<td>Biberach</td>
<td align="right">66</td>
<td align="right">15,83 % (11)</td>
<td align="right">8,26 % (9)</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">16,74 % (3)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bodensee</td>
<td align="right">67</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">22,52 % (4)</td>
<td bgcolor="#CCCCCC" align="right">11,61 % (2)</td>
<td align="right">14,44 % (5)</td>
</tr>
<tr bgcolor="#FFFFCC">
<td>Wangen</td>
<td align="right">68</td>
<td align="right">16,40 % (10)</td>
<td align="right">5,43 % (11)</td>
<td align="right">9,97 % (9)</td>
</tr>
<tr bgcolor="#FFFFCC">
<td>Ravensburg</td>
<td align="right">69</td>
<td align="right">19,46 % (7)</td>
<td align="right">8,86 % (6)</td>
<td align="right">12,94 % (6)</td>
</tr>
<tr>
<td>Sigmaringen</td>
<td align="right">70</td>
<td align="right">18,79 % (9)</td>
<td align="right">10,37 % (4)</td>
<td align="right">8,47 % (10)</td>
</tr>
</table>
<p>Die grau unterlegten Wahlkreiskandidaten der jeweiligen Parteien haben einen Sitz im Landtag erreicht. Von den 11 Wahlkreisen entsenden 4 Wahlkreise 3 Abgeordnete, 2 Wahlkreise 2 Abgeordnete und 5 Wahlkreise 1 Abgeordneten.</p>
<p>Im Wahlkreis treten die Kandidaten gegeneinander an. Wenn es dann an das Verteilen der Sitze geht, treten die Wahlkreise im Regierungspr&#228;sidium gegeneinander an. W&#228;hrend manche Wahlkreise aufgrund ihrer W&#228;hlerstruktur (oder taktischer Wahl) stark in Stuttgart vertreten sind, ist das bei anderen &#8211; unter anderem Ravensburg und Wangen &#8211; nicht der Fall. Aber das kann man ja &#228;ndern <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Landtagswahlen 2011 in Baden-W&#252;rttemberg</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2010/01/22/landtagswahlen-2011-in-baden-wuerttemberg/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 07:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[baden-württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Da man zur Erkl&#228;rung des baden-w&#252;rttembergischen Landtagswahlrechts ein wenig l&#228;nger braucht, fange ich jetzt schon mal an. In einer kleinen Reihe geht es um Dinge wie: Die CDU hat 2006 gegen&#252;ber 2001 an Prozenten verloren und stellt trotzdem fast 10% mehr Abgeordnete (69 statt 63) Die Zahl der g&#252;ltigen Stimmen sank 2006 gegen&#252;ber 2001 um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da man zur Erkl&#228;rung des baden-w&#252;rttembergischen Landtagswahlrechts ein wenig l&#228;nger braucht, fange ich jetzt schon mal an. In einer kleinen Reihe geht es um Dinge wie:</p>
<ul>
<li>Die CDU hat 2006 gegen&#252;ber 2001 an Prozenten verloren und stellt trotzdem fast 10% mehr Abgeordnete (69 statt 63)</li>
<li>Die Zahl der g&#252;ltigen Stimmen sank 2006 gegen&#252;ber 2001 um &#252;ber 12% (von 4&#8217;530&#8217;763 auf 3&#8217;960&#8217;615), die Zahl der Abgeordneten stieg um 8,5% (von 128 auf 139).</li>
<li>Im Regierungspr&#228;sidium Karlsruhe hatte der letzte Gr&#252;nen-Abgeordnete, der noch einen Platz im Landtag bekommen hat, 7&#8217;463 Stimmen, im Regierungspr&#228;sidium T&#252;bingen hatten zwei Gr&#252;nen-Kandidaten jeweils &#252;ber 10&#8217;000 Stimmen und sind trotzdem gescheitert.</li>
<li>Den 11 &#220;berhangmandaten der CDU stehen nur 8 Ausgleichsmandate der &#252;brigen Parteien gegen&#252;ber (4x SPD, je 2x FDP und Gr&#252;ne), obwohl die CDU 130&#8217;000 Stimmen weniger hatte als die 3 anderen Parteien.</li>
<li>Der Wahlkreis Weinheim (WK 39) stellt mit 59&#8217;320 W&#228;hlern 4 Abgeordnete, der Wahlkreis Ravensburg (WK 69) stellt mit 61&#8217;047 W&#228;hlern nur einen Abgeordneten.</li>
</ul>
<p>Manche Dinge erscheinen erst dann verwunderlich, wenn man wei&#223;, dass der W&#228;hler in Baden-W&#252;rttemberg nur eine Stimme hat (also jeder eine, nicht alle zusammen), dass es keine Landeslisten der Parteien gibt und die Erringung eines Mandats alleine von der (absoluten) Stimmenzahl abh&#228;ngt, die ein Bewerber in einem Wahlkreis erh&#228;lt (letzteres zumindest &#228;ndert sich zur n&#228;chsten Wahl).</p>
<p>Das spannende/ungerechte/seltsame am baden-w&#252;rttembergischen Landtagswahlrecht ist die Tatsache, dass man &#8211; bei gleichem W&#228;hlervotum &#8211; auf ganz unterschiedliche Resultate kommen kann.</p>
<ul>
<li>W&#252;rde man die Ausgleichssitze (die aufgrund der CDU-&#220;berhangs bei den Direktkandidaten entstanden sind) nicht auf Regierungspr&#228;sidumsebene berechnen, sondern auf Landesebene, h&#228;tten SPD, FDP und Gr&#252;ne jeweils einen Sitz mehr erhalten.</li>
<li>W&#252;rde man die Zusatzmandate (also die Sitze, die den Parteien aufgrund des Stimmenverh&#228;ltnisses zustehen) auf Landesebene verteilen und nicht auf Regierungspr&#228;sidiumsebene, k&#228;men aus Karlsruhe nur 2 Gr&#252;nen-Abgeordnete (statt 4) und aus T&#252;bingen 5 Abgeordnete (statt 3). Daf&#252;r k&#228;men aus Karlsruhe 2 SPD-Abgeordnete mehr, und aus Freiburg 2 weniger.</li>
<li>H&#228;tte man statt nach d&#8217;Hondt nach Sainte-Laguë ausgewertet, h&#228;tten SPD und FDP im Regierungspr&#228;sidium Stuttgart jeweils einen Sitz mehr errungen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Bundestag nach Mehrheitswahlrecht</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2009/10/09/ein-bundestag-nach-mehrheitswahlrecht/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 09:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch das Aufkommen der Linken und dem starken Abschneiden von FDP und B&#252;ndnis90/Gr&#252;ne werden die Diskussionen &#252;ber die Umstellung auf ein Mehrheitswahlrecht, die schon vor der Bundestagswahl aufgeflammt sind, sicherlich wieder verst&#228;rkt. Damit man weiss, &#252;ber was man eigentlich spricht, wenn man ein Mehrheitswahlrecht w&#252;nscht, habe ich die Zahlen der Wahlkreisgewinner (Erststimme) genommen und daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch das Aufkommen der Linken und dem starken Abschneiden von FDP und B&#252;ndnis90/Gr&#252;ne werden die Diskussionen &#252;ber die Umstellung auf ein Mehrheitswahlrecht, die schon vor der Bundestagswahl aufgeflammt sind, sicherlich wieder verst&#228;rkt. </p>
<p>Damit man weiss, &#252;ber was man eigentlich spricht, wenn man ein Mehrheitswahlrecht w&#252;nscht, habe ich die Zahlen der Wahlkreisgewinner (Erststimme) genommen und daraus den 17. Bundestag gemacht.</p>
<p>Er h&#228;tte folgende Sitzverteilung:</p>
<p align="center"><img alt="erststimmenverteilung" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/erststimmenverteilung.png" width="588" height="371" /></p>
<p>Aus 1/3 der W&#228;hlerstimmen (Zweitstimme) w&#252;rden bei der CDU/CSU 2/3 der Sitze. 25% der W&#228;hler (wenn man mal Herrn Str&#246;bele wegrechnet), w&#228;ren &#252;berhaupt nicht im Parlament vertreten.</p>
<p>Dass sich die Verteilung stark &#228;ndern w&#252;rde, wenn sich auch die FDP verst&#228;rkt um Erststimmen bem&#252;hen m&#252;sste, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Allerdings h&#228;tte man das Problem mit den &#220;berhangmandaten gel&#246;st (auch f&#252;r Bayern und die CSU).</p>
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