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	<title>... und alle Fragen offen? &#187; wahlrecht</title>
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		<title>Anh&#246;rung im Innenausschuss zur Wahlrechtsreform</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/09/05/anhorung-im-innenausschuss-zur-wahlrechtsreform/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 20:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[negatives stimmgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war im Innenausschu&#223; eine Anh&#246;rung zur Wahlrechtsreform. Als Sachverst&#228;ndige eingeladen waren (in Klammern der Beruf): 1. Prof. Dr. Bernd Grzeszick Universit&#228;t Heidelberg (Jurist) 2. Prof. Dr. Heinrich Lang Universit&#228;t Greifswald (Jurist) 3. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin (Jurist) 4. Prof. Dr. Friedrich Pukelsheim Universit&#228;t Augsburg (Mathematiker) 5. Prof. Dr. Ute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war im Innenausschu&#223; eine Anh&#246;rung zur Wahlrechtsreform. Als Sachverst&#228;ndige eingeladen waren (in Klammern der Beruf):</p>
<p>1. Prof. Dr. Bernd Grzeszick Universit&#228;t Heidelberg (Jurist)</p>
<p>2. Prof. Dr. Heinrich Lang Universit&#228;t Greifswald (Jurist)</p>
<p>3. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin (Jurist)</p>
<p>4. Prof. Dr. Friedrich Pukelsheim Universit&#228;t Augsburg (Mathematiker)</p>
<p>5. Prof. Dr. Ute Sacksofsky Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main (Juristin)</p>
<p>6. Prof. Dr. Frank Schorkopf Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen (Jurist)</p>
<p>7. Prof. Dr. Gerd Strohmeier Technische Universit&#228;t Chemnitz (Politikwissenschaftler)</p>
<p>8. Tim Weber Mehr Demokratie e. V., Bremen (Politikwissenschaftler)</p>
<p>Also gerade mal einen, der rechnen kann. Schade. Dementsprechend fallen dann auch die Stellungnahmen aus.</p>
<p>Die in meinen Augen wichtigste Problematik</p>
<p><strong>ich weiss nicht, wem meine Stimme zu Gute kommt</strong></p>
<p>kommt leider nur am Rande zur Sprache.</p>
<p>Dabei kann man das ganze an einem recht einfachen &#8211; auch f&#252;r Politiker und Juristen verst&#228;ndlichen &#8211; Beispiel verdeutlichen.</p>
<p>Bisher wird zuerst auf Bundesebene an die Parteien verteilt und dann innerhalb jeder Partei auf die Bundesl&#228;nder.</p>
<p>Laut Koalitionsentwurf soll zuerst auf die L&#228;nder anhand der Wahlbeteiligung und danach auf die Parteien verteilt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nehmen wir mal an, es g&#228;be nur 2 Bundesl&#228;nder (Blauland und Gelbland) und 2 Parteien (Die Blockfl&#246;ten und die Geiger).</p>
<p>Der Bundestag hat 200 Mandate zu vergeben, in Blauland haben 1000 Leute gew&#228;hlt und in Gelbland 1758.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das ergibt dann 127 Mandate f&#252;r Gelbland und 73 f&#252;r Blauland.</p>
<p>In Blauland haben 600 Menschen die Blockfl&#246;ten gew&#228;hlt und 400 Menschen die Geiger.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das ergibt dann 44 Sitze f&#252;r die Blockfl&#246;ten und 29 Sitze f&#252;r die Geiger.</p>
<p>In Gelbland haben 800 Menschen die Blockfl&#246;ten und 958 die Geiger gew&#228;hlt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das ergibt dann 58 Sitze f&#252;r die Blockfl&#246;ten und 69 Sitze f&#252;r die Geiger.</p>
<p>Jetzt schauen wir mal, was passiert w&#228;re, wenn ein wahlm&#252;der Blockfl&#246;tenw&#228;hler in Gelbland doch w&#228;hlen gegangen w&#228;re, also die Zahl der W&#228;hler in Gelbland auf 1759 erh&#246;ht h&#228;tte und dort die Stimmen f&#252;r die Blockfl&#246;ten auf 801.</p>
<p>Das ergibt dann 128 Mandate f&#252;r Gelbland und 72 f&#252;r Blauland.</p>
<p>Das ergibt in Gelbland 43 Sitze f&#252;r die Blockfl&#246;ten und 29 Sitze f&#252;r die Geiger (Die Blockfl&#246;ten verlieren einen Sitz).</p>
<p>Das ergibt in Blauland 58 Sitze f&#252;r die Blockfl&#246;ten und 70 Sitze f&#252;r die Geiger (Die Geiger gewinnen einen Sitz).</p>
<p>Durch die Wahl der Blockfl&#246;ten verliert die Partei einen Sitz und die Partei der Geiger gewinnt einen. Das ist so bestimmt nicht gedacht.</p>
<p>Durch die Erh&#246;hung auf 16 Bundesl&#228;nder und 5 Parteien wird das ganze ein wenig komplexer, das Grundproblem bleibt.</p>
<p><strong>Durch meine Stimme kann es sein, dass mein Bundesland einen Sitz mehr bekommt. Welche Partei den allerdings bekommt, ist Zufall. Gleichzeitig verliert ein Bundesland einen Sitz. Welche Partei ihn dort verliert, ist allerdings Zufall.</strong></p>
<p>Die Sitzung kann man sich &#252;brigens hier anschauen:</p>
<p><a href="http://dbtg.tv/cvid/1306498" target="_blank">http://dbtg.tv/cvid/1306498</a></p>
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		<item>
		<title>Offener Brief an Dr. G&#252;nter Krings, MdB</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/07/01/offener-brief-an-dr-gunther-krings-mdb/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 19:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[negatives stimmgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Krings, in der ersten Lesung des von Ihnen eingebrachten Gesetzesentwurfs, sagten Sie in der Plenardebatte am 30.06.2011 unter anderem folgendes1: denn wir beseitigen das negative Stimmgewicht nach den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts. In dem entsprechenden Urteil wurde festgestellt, akzepta­bel sei ein negatives Stimmgewicht allenfalls in selte­nen, unvermeidbaren Ausnahmef&#228;llen. In diesem Sinne beseitigen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Krings,</p>
<p>in der ersten Lesung des von Ihnen eingebrachten Gesetzesentwurfs, sagten Sie in der Plenardebatte am 30.06.2011 unter anderem folgendes<sup><a href="http://blog.markus-ritter.de/2011/07/01/offener-brief-an-dr-gunther-krings-mdb/#footnote_0_2296" id="identifier_0_2296" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Plenarprotokoll 17/117 ">1</a></sup>:</p>
<blockquote><p>denn wir beseitigen das negative Stimmgewicht nach den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts. In dem entsprechenden Urteil wurde festgestellt, akzepta­bel sei ein negatives Stimmgewicht allenfalls in selte­nen, unvermeidbaren Ausnahmef&#228;llen. In diesem Sinne beseitigen und verhindern wir das negative Stimmge­wicht ausnahmslos im Regelfall. <strong>Nur bei nicht lebensnaher, unrealistischer Betrachtung kann dieser Effekt eintreten. </strong></p></blockquote>
<p>Diese Aussage &#252;berrascht mich ein wenig.</p>
<p>Wenn man die letzte Bundestagswahl unter der Pr&#228;misse des von Ihnen vorgeschlagenen Wahlrechts betrachtet, dann g&#228;be es unter anderem folgendes Paradoxon:</p>
<p>Wenn in Sachsen-Anhalt 6&#8217;890 SPD-W&#228;hler zuhause geblieben w&#228;ren, dann h&#228;tte Sachsen-Anhalt einen Sitz an ein anderes Bundesland verloren. Welche Partei diesen Sitz verliert, ist prinzipiell zufallsbedingt, ebenso wie das Bundesland, das den Sitz gewinnt und welche Partei diesen Sitz dort besetzen darf. In diesem Fall w&#228;re es 2x die Linke und Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Das gleiche gilt f&#252;r Bremen und 13&#8217;796 SPD-W&#228;hler. In Bremen h&#228;tte dann die FDP ein Mandat verloren. Das zus&#228;tzliche Linke-Mandat in Nordrhein w&#228;re gleich geblieben.</p>
<p>Sollte der Entwurf der Koalition Gesetz werden, dann weiss ich als W&#228;hler zuk&#252;nftig nicht, ob meine Stimme daf&#252;r sorgt, dass mein Bundesland einen Sitz mehr erh&#228;lt und an welche Partei dieser Sitz gehen w&#252;rde, ausserdem weiss ich nicht, welche Partei in welchem Bundesland dadurch einen Sitz verliert. Ich finde das nicht unrealistisch oder lebensfern.</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist die v&#246;llige Ver&#228;nderung von Auswirkungen von Zweitstimmen bei &#220;berhangmandaten. Bisher war es m&#246;glich, dass eine Zweitstimme f&#252;r die CDU in einem Bundesland mit &#220;berhangmandaten f&#252;r die CDU daf&#252;r gesorgt hat, dass die CDU in einem anderen Bundesland einen Sitz verliert. Zuk&#252;nftig kann die CDU zwar direkt keinen Sitz mehr verlieren, allerdings kann es sein, dass durch eine Zweitstimme f&#252;r die CDU eine andere Partei einen Sitz in meinem Bundesland gewinnt und deswegen die CDU (oder irgendeine andere Partei) in einem anderen Bundesland einen Sitz verliert. Der Effekt kann sich also verdoppeln.</p>
<p>Dieser Gesetzentwurf l&#246;st kein Problem, er weitet die Problematik des negativen Stimmgewichts vielmehr auf alle Parteien aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Markus Ritter</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2296" class="footnote"> <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/plenarprotokolle/17117.pdf" target="_blank">Plenarprotokoll 17/117</a> </li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>meine peinliche Bundestagsfraktion</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/06/30/meine-peinliche-bundestagsfraktion/</link>
		<comments>http://blog.markus-ritter.de/2011/06/30/meine-peinliche-bundestagsfraktion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 21:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[negatives stimmgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[heute hat die Regierungskoalition eines Gesetzentwurf zur &#196;nderung des Bundeswahlgesetzes eingebracht (BT 17/6290) weil vor knapp drei Jahren das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass § 7 Abs. 3 Satz 2 in Verbindung mit § 6 Abs. 4 und 5 des Bundeswahlgesetzes (BWG) [..] die Grunds&#228;tze der Gleichheit und Unmittelbarkeit der Wahl nach Art. 38 Abs. 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute hat die Regierungskoalition eines Gesetzentwurf zur &#196;nderung des Bundeswahlgesetzes eingebracht <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/062/1706290.pdf" target="_blank">(BT 17/6290</a>) weil vor knapp drei Jahren das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass</p>
<blockquote><p>§ 7 Abs. 3 Satz 2 in Verbindung mit § 6 Abs. 4 und 5 des Bundeswahlgesetzes (BWG) [..] die Grunds&#228;tze der Gleichheit und Unmittelbarkeit der Wahl nach Art. 38 Abs. 1 Satz 1 des Grundgesetzes [verletzt], soweit hierdurch erm&#246;glicht wird, dass ein Zuwachs an Zweitstimmen zu einem Verlust an Sitzen der Landeslisten oder ein Verlust an Zweitstimmen zu einem Zuwachs an Sitzen der Landeslisten f&#252;hren kann.</p>
<p style="text-align: right;">(<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20080703_2bvc000107.html" target="_blank">BVerfG, 2 BvC 1/07 vom 3.7.2008</a>)</p>
</blockquote>
<p>Lassen wir mal komplett aussen vor, dass das Bundesverfassungsgericht den 30. Juni 2011 nicht als Beginn einer Gesetzesinitiative zur Anpassung des Wahlrechts angegeben hat, sondern als sp&#228;testen Zeitpunkt, zu dem der verfassungswidrige Zustand beseitigt sein muss. &#220;bersehen wir mal grossz&#252;gig, dass das Bundesverfassungsgericht diese lange Frist gegeben hat, weil</p>
<blockquote><p>Dem  Gesetzgeber [..] damit auch die M&#246;glichkeit genommen [w&#228;re], das f&#252;r den W&#228;hler  kaum noch nachzuvollziehende Regelungsgeflecht der Berechnung der  Sitzzuteilung im Deutschen Bundestag auf eine neue, normenklare und  verst&#228;ndliche Grundlage zu stellen.</p>
<p style="text-align: right;">(<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20080703_2bvc000107.html" target="_blank">ebda., Absatz 144</a>)</p>
</blockquote>
<p>Betrachten wir nur ganz kurz, ob der vorliegende Gesetzentwurf die Mindestanforderungen des Bundesverfassungserichts erf&#252;llt</p>
<blockquote><p>Ein Wahlsystem, auf dem die Mandatsverteilung beruht, muss <strong>grunds&#228;tzlich </strong>frei von willk&#252;rlichen und widersinnigen Effekten sein</p>
<p style="text-align: right;">(<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20080703_2bvc000107.html" target="_blank">ebda., Absatz 105</a>)</p>
</blockquote>
<p>Und das tut er nicht, wie man durch einfaches Nachdenken und ein wenig Rechnen herausbekommen k&#246;nnte, wenn man denn wollte und nicht auf den grossen Koalitionspartner h&#246;ren m&#252;sste, der Angst um seine &#220;berhangmandate hat.</p>
<p>Die Regierungskoalition dreht Ober- und Unterverteilung einfach um.</p>
<p>Bisher war es so, dass zuerst geschaut wurde, wieviele Sitze bekommen die einzelnen Parteien und dann hat man die Sitze einer Partei auf die einzelnen Bundesl&#228;nder verteilt.  Jetzt sollen die Sitze zuerst auf die Bundesl&#228;nder verteilt werden und dann diese Sitze im Bundesland auf die einzelnen Parteien.</p>
<p>Wie man ganz einfach feststellen kann,  erh&#246;ht eine abgegebene Stimme, dass das eigene Bundesland evtl. mehr Abgeordnete in den Bundestag schicken darf. Das bedeutet aber nicht, dass das auch ein Abgeordneter der gew&#228;hlten Partei ist. Im Gegenzug verliert ein Bundesland einen Sitz, wobei ebenfalls v&#246;llig unklar ist, welche Partei diesen Sitz zugewiesen bekommen h&#228;tte. Ein negatives Stimmengewicht ist mit dem Gesetzentwurf auch dann m&#246;glich, wenn es zu gar keinen &#220;berhangmandaten kommt.</p>
<p>Ein weiterer, bisher meines Erachtens noch nicht wirklich betrachteter Aspekt ist der, dass bei klaren Koalitionsaussagen vor einer Wahl die W&#228;hler einer &#220;berhangverd&#228;chtigen Partei den potenziellen Koalitionspartner w&#228;hlen k&#246;nnen, ohne dass das der eigentlich pr&#228;ferierten Partei schadet. Bei der letzten Wahl h&#228;tten in Baden-W&#252;rttemberg alle, die mit der Erststimme CDU gew&#228;hlt haben mit der Zweitstimme die FDP w&#228;hlen k&#246;nnen, ohne dass die CDU dadurch auch nur einen einzigen Sitz verloren h&#228;tte, die FDP h&#228;tte aber in Ba-W&#252; 50 Sitze mehr bekommen.</p>
<p>Trotzdem stehen sie alle da vorne, die Redner der Regierungskoalition und erz&#228;hlen L&#252;gen. Oder sie sind dumm. Oder uniformiert.</p>
<p>Alles keine  Eigenschaften, die ich mir von Abgeordneten w&#252;nsche, die unter anderem mittlere 3-stellige Milliardenbetr&#228;ge f&#252;r die n&#228;chsten Jahrzehnte in irgendwelche Rettungsschirme parken und dar&#252;ber entscheiden m&#252;ssen, wie die Zukunft des Euro aussieht. Wenn diese Menschen schon an einem einfachen Dreisatz scheitern, wie kompetent sind sie dann bei komplexeren Sachverhalten?</p>
<p>(Titel des Blogbeitrags in Anlehnung an die australische Jugendserie &#8220;meine peinlichen Eltern&#8221;)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Amtliches Endergebnis der B&#252;rgerschaftswahlen in Bremen</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/06/07/amtliches-endergebnis-der-burgerschaftswahlen-in-bremen/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 10:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[bürgerschaftswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie &#252;blich unter Ber&#252;cksichtigung der Nicht- und Ung&#252;ltigw&#228;hler Im Vorfeld der Wahl war das durch Volksbegehren ge&#228;nderte Wahlrecht von verschiedenen Seiten aufgrund seiner (scheinbaren/anscheinenden) Kompliziertheit kritisiert worden. Wenn man sich die Zahlen nach der Wahl anschaut, dann war das teilweise berechtigt. Die Zahl der ung&#252;ltigen Stimmzettel lag bei 3,3 %. Das liegt mehr als doppelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie &#252;blich unter Ber&#252;cksichtigung der Nicht- und Ung&#252;ltigw&#228;hler</p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/buergerschaftswahl-bremen-2011.png"><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/buergerschaftswahl-bremen-20111.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2275" title="buergerschaftswahl-bremen-2011" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/buergerschaftswahl-bremen-20111.png" alt="" width="614" height="380" /></a><br />
</a>Im Vorfeld der Wahl war das durch Volksbegehren <a href="http://www.wahlrecht.de/news/2006/28.htm" target="_blank">ge&#228;nderte Wahlrecht</a> von verschiedenen Seiten aufgrund seiner (scheinbaren/anscheinenden) Kompliziertheit kritisiert worden. Wenn man sich die Zahlen nach der Wahl anschaut, dann war das teilweise berechtigt.</p>
<p>Die Zahl der ung&#252;ltigen Stimmzettel lag bei 3,3 %. Das liegt mehr als doppelt so hoch wie bei der letzten Bundestagswahl und  fast 2,5-mal so hoch wie bei der letzten Wahl, wo es nur eine Stimme gab.</p>
<p>Auf der anderen Seite haben die W&#228;hler ausgiebig von ihrem Recht Gebrauch gemacht, nicht nur eine starre &#8211; vom jeweiligen Parteitag festgelegte &#8211; Liste zu w&#228;hlen, sondern sich aus dem gesamten Angebot der Partei ihre jeweiligen Favoriten auszusuchen.</p>
<p>&#220;ber 40% der Stimmen wurden nicht direkt an die Parteien vergeben, sondern an die Kandidaten der Parteien auf der jeweiligen Liste. Am ausgiebigsten machten davon die W&#228;hler der SPD Gebrauch (49,5% Personenstimmen), am wenigsten die W&#228;hler der Gr&#252;nen (34,3% Personenstimmen). Vermutlich, weil der Gr&#252;nen-W&#228;hler sich sowieso gern bevormunden l&#228;sst und der Parteitag sicher eine geschlechter- und Randgruppengerechtere Platzierung hinbekommt als der dusselige W&#228;hler <sup><a href="http://blog.markus-ritter.de/2011/06/07/amtliches-endergebnis-der-burgerschaftswahlen-in-bremen/#footnote_0_2273" id="identifier_0_2273" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" no offense intended, das ist nur ein Kommentarf&amp;#228;nger   ">1</a></sup>.</p>
<p>Im Endeffekt f&#252;hrte die Wahl von Personen statt Parteien dazu, dass 8 Abgeordnete von der SPD, 3 von der CDU, 4 von den Gr&#252;nen und 2 von der Linken Andere sind, als sich das die Parteistrategen vorher gedacht hatten.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2273" class="footnote"> no offense intended, das ist nur ein Kommentarf&#228;nger <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Landtagswahl in Baden-W&#252;rttemberg: allerletzte Prognose vor der Wahl</title>
		<link>http://blog.markus-ritter.de/2011/03/24/landtagswahl-in-baden-wurttemberg-allerletzte-prognose-vor-der-wahl/</link>
		<comments>http://blog.markus-ritter.de/2011/03/24/landtagswahl-in-baden-wurttemberg-allerletzte-prognose-vor-der-wahl/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 19:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ba-wü]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Von FORSA kommt die allerletzte Wahlprognose vor der Wahl, mit einer Best&#228;tigung des Trends, der gr&#252;n/rot wieder vor schwarz/gelb sieht. Aufgrund des baden-w&#252;rttembergischen Landtags-Wahlrechts k&#246;nnte dabei folgende Sitzverteilung herauskommen: Genau so gut k&#246;nnte allerdings auch die SPD bei exakt gleicher Stimmenzahl bis zu 3 Sitze mehr bekommen als die Gr&#252;nen. Aufgabe f&#252;r das m&#252;ndliche Abitur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von FORSA kommt die allerletzte Wahlprognose vor der Wahl, mit einer Best&#228;tigung des Trends, der gr&#252;n/rot wieder vor schwarz/gelb sieht.</p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/wahlprognose-bawue-forsa1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2212" title="wahlprognose-bawue-forsa" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/wahlprognose-bawue-forsa1.png" alt="" width="688" height="390" /></a></p>
<p>Aufgrund des baden-w&#252;rttembergischen Landtags-Wahlrechts k&#246;nnte dabei folgende Sitzverteilung herauskommen:</p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/moegliche-sitzverteilung-bawue.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2213" title="moegliche-sitzverteilung-bawue" src="http://blog.markus-ritter.de/wp-content/uploads/moegliche-sitzverteilung-bawue.png" alt="" width="688" height="390" /></a>Genau so gut k&#246;nnte allerdings auch die SPD bei exakt gleicher Stimmenzahl bis zu 3 Sitze mehr bekommen als die Gr&#252;nen.</p>
<p>Aufgabe f&#252;r das m&#252;ndliche Abitur in Gemeinschaftskunde:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Skizzieren Sie eine m&#246;gliche Stimmverteilung, bei der die eine Partei bei exakt gleicher Stimmenzahl 3 Sitze mehr bekommt als die andere.</p>
<p>Antworten werden in den Kommentaren gerne entgegengenommen <img src='http://blog.markus-ritter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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