In den letzten Wochen habe ich ja des öfteren darüber berichtet, dass MdB ein Knochenjob sein muss, weil man nach 18 Jahren Tätigkeit als Parlamentarier schon mit 55 ohne Abzüge in den Ruhestand gehen kann.
So anstrengend kann es allerdings dann doch nicht sein. Die Berliner Zeitung listet heute auf, wo denn Friedrich Merz so überall im Konzern-, Verwaltungs- bzw. Aufsichtsrat sitzt.
Zum Beispiel
Deutsche Börse AG / Aufsichtsrat
usw.
Da die veröffentlichungspflichtigen Angaben in dieser Legislaturperiode unter anderem deswegen nicht veröffentlicht werden, weil Herr Merz dagegen vors Bundesverfassungsgericht gezogen ist, muss man sich halt mit den Angaben der letzten Legislaturperiode begnügen, die man hier findet.
Wer jetzt glaubt, nur die CDU wäre böse, kann sich ja mal durch die anderen Parteien klicken.
Der sich in der Hartz-IV-Debatte immer in den Vordergrund drängende Klaus Brandner sass letzte Legislaturperiode bspw. im Aufsichtsrat der Ruhrkohle AG und im Beirat für Zukunftsfragen der Altersvorsorge bei der Allianz AG.
Was auch immer man sich unter einem Beirat für Zukunftsfragen der Altersvorsorge vorstellen soll.