Nachdem das Gericht heute den zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ausge kungeltenhandelten Vergleich akzeptiert hat, wechseln insgesamt 5,8 Millionen EUR ihren Besitzer.
Für Herrn Funk, der sich damals rund 3.5 Millionen EUR genehmigt hat und der jetzt rund 1 Million EUR bezahlt, hat sich das ganze ebenso gelohnt wie für Herrn Esser, der für 17 erhaltene Millionen nur 1.5 Millionen bezahlen muss.
Der einzige, der drauflegt ist der Herr Ackermann, der nichts bekommen hat, aber jetzt rund 3.2 Millionen EUR an die Staatskasse überweisen wird.
Hinzu kommen bei allen dreien noch die Kosten für die Verteidigung, die sie selbst zu tragen haben. Zumindest diese Kosten sind von der Steuer absetzbar, so dass der Staat daran 45% trägt.
Nach dem Urteil können sich alle bestätigt sehen, die Schwarzmaler, die von einer kaufbaren Justiz ausgehen ebenso wie diejenigen, die im Verhalten der Angeklagten überhaupt keinen Straftatsbestand entdecken können.
Nur der durch die Fusion freigestellte Angestellte bei Mannesmann wird sich etwas verwundert die Augen reiben, warum man die Flachpfeifen an der Spitze mit zweistelligen Millionensummen zum weiterarbeiten motivieren muss, nur weil jemand das Spiel besser gespielt hat als sie selbst.