Herrn Esser hätte also ohne das 15 Millionen-Euro-Geschenk die Motivation gefehlt, weiterzumachen. Es ist ja nicht so, dass Herr Esser sein normales 7-stelliges Gehalt nicht weitergezahlt bekommen hätte, in den 2 Jahren, die er nach der Übernahme durch Vodafone noch in der Firma blieb.
Tausenden anderen Mitarbeitern der Mannesmann fehlte am Ende nicht die Motivation, sondern einfach der Arbeitsplatz zum weitermachen.
Was fast noch erschreckender als die Summe, ist die Art und Weise der Verteidigung.
Wenn ein Herr Ackermann betont, die Prämien seien ein Signal an die Belegschaft gewesen, dass man diejenigen nicht im Regen stehen lasse, die sich für Mannesmann eingesetzt hätten, dann geht er stillschweigend davon aus, dass damit natürlich nur die Häuptlinge gemeint sein können, Indianer können ein bisschen Regen schon aushalten.
Ein Kommentar zu „Sensibelchen in den Vorstandsetagen“