Vorschlag für Gipfeltreffen und Staatsbesuche

Nachdem es ja immer mehr um sich greift, dass man unbescholtene Bürger gängelt und ganze Städte entvölkert, weil mal wieder ein befreundeter Präsident zu Besuch ist, oder sich die G8 ein wenig darüber streitet, was man denn unverbindliches in so ein Abschlussprotokoll schreiben kann, es auf der anderen Seite aber keinen der Mächtigen interessiert, in welcher Region er sich gerade aufhält (weil er sie sowieso nur durch die getönten Panzerglasscheiben seines Autos sieht), könnte man den nächsten G8-Gipfel doch statt in Heiligendamm irgendwo in der Uckermark durchführen.
Da kann man je nach Region hunderte von Quadratkilometern absperren, ohne dass es auch nur irgendeine Menschenseele betrifft. Mit 46 Einwohnern pro Quadratkilometer ist das Gebiet praktisch leer. Weder Ladenbesitzer noch Anwohner würden sich über eine Gängelung ärgern, die Demonstranten könnte man aufgrund praktisch nicht vorhandener Infrastruktur schon kilometerweit vor dem Tagungsgelände abfangen und auch sonst hätte das ganze viele Vorteile.

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